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14.11.2015

16:47 Uhr

VW-Abgasskandal

Mit 20 Milliarden Euro durch die Krise

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte kommt Volkswagen teuer zu stehen. Nun will sich der Konzern ein Finanzpolster schaffen, um die schwierige Zeit zu überstehen. Dabei sollen Banken helfen.

20 Milliarden Euro sollen VW durch die schwere Zeit nach dem Abgasskandal helfen. AFP

Volkswagen

20 Milliarden Euro sollen VW durch die schwere Zeit nach dem Abgasskandal helfen.

FrankfurtVolkswagen plant Insidern zufolge eine Brückenfinanzierung in Höhe von bis zu 20 Milliarden Euro. Der Autokonzern werde sich am Montag mit rund einem Dutzend Banken treffen, um sich das Geld zu beschaffen, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Volkswagen wolle mit dem Geld ein Finanzpolster schaffen für Kosten aus dem Skandal um manipulierte Abgaswerte. Die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ hatte am Freitag darüber berichtet. VW wollte sich nicht zu der Brückenfinanzierung äußern.

Nach Informationen von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR präsentiert Volkswagen am Montag zudem einer Untersuchungskommission eine Lösung für den 1,6-Liter-Motor bei Diesel-Fahrzeugen. Die Kommission war von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt wegen der Abgasaffäre eingesetzt worden.

CO2-Schummeleien bei VW: Wer prüfte wen?

VW

TÜV Nord GmbH, Deutschland

Porsche

TÜV Nord GmbH, Deutschland (Abgas) und Luxemburg (Gesamtfahrzeug)

Audi

ATE EL s.a.r.l., Luxemburg

Seat

INTA, Madrid und IDIADA, Madrid, Spanien

Skoda

TÜV Süd Autoservice GmbH und Vehicle Certification Agency, Bristol, Großbritannien

Von

rtr

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