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26.01.2015

12:19 Uhr

VW China

Autobauer einigt sich mit Händlern

Der Autoabsatz in China wurde zuletzt gebremst: Die Zahl der Händler steigt, die Marktbedingungen werden schwieriger. Im Streit um Umsatzziele hat Volkswagen nun eine Einigung mit seinen Händlern in China erzielt.

Händler in China hatten jüngst finanzielle Unterstützung sowie niedrigere Umsatzziele seitens der Autohersteller gefordert. Reuters

Händler in China hatten jüngst finanzielle Unterstützung sowie niedrigere Umsatzziele seitens der Autohersteller gefordert.

PekingAls größter in China tätiger ausländischer Autohersteller hat sich die Volkswagen AG mit den eigenen Händlern im Land geeinigt und will ihnen weiterhin erreichbare Umsatzziele setzen. Ziel ist ein finanziell stabiles Händlernetz in China.

Volkswagen-Sprecherin Larissa Braun in Peking bestätigte die Einigung am Montag ohne finanzielle Details zu nennen. Am 23. Januar hatte die chinesische Händlervereinigung China Association of Automobile Dealers erklärt, Volkswagen und die Händler hätten sich auf einen „aktiven Umgang“ mit den insgesamt zunehmend schwierigen Marktbedingungen geeinigt.

Händler in China hatten jüngst finanzielle Unterstützung sowie niedrigere Umsatzziele seitens der Hersteller gefordert. Zuletzt wurde der Autoabsatz in China sowohl von der steil zunehmenden Zahl der Händler wie von wachsenden staatlichen Zulassungsrestriktionen in vielen chinesischen Metropolen gebremst.

Wegen geringerer Gewinne haben zahlreiche Autohändler bereits aufgegeben, wie die China Auto Dealers Chamber of Commerce mitteilte.

In einer Händlerumfrage im Auftrag dieser Vereinigung zeigten sich Händler der japanischen Marke Acura aus dem Konzern Honda Motor Co. besonders unzufrieden, während jene der Volkswagen-Premiummarke Audi sich am zufriedensten äußerten. Diesen Angaben zufolge ist überdies die Zahl der mit Verlust verkauften Fahrzeuge gestiegen.

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