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16.03.2011

11:27 Uhr

VW-Nutzfahrzeuge

Rekordergebnis dank Pick-ups und Transportern

Die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen hat im vergangenen Jahr die Wende geschafft und operativ ein Rekordergebnis erzielt. Und man plant bereits die Zukunft: VWN verhandelt über den Bau eines leichten Lkw mit MAN.

Ein Mitarbeiter der Volkswagen AG kontrolliert im Nutzfahrzeug-Werk in Hannover einen T5 Transporter. Quelle: dpa

Ein Mitarbeiter der Volkswagen AG kontrolliert im Nutzfahrzeug-Werk in Hannover einen T5 Transporter.

WolfsburgBei einem um fast 40 Prozent gestiegenen Umsatz von knapp 7,4 Milliarden Euro erreichte die Marke VW-Nutzfahrzeuge ein operatives Ergebnis von 232 Millionen Euro. 2009 waren Absatz und Umsatz noch drastisch eingebrochen, das Ergebnis war um 16,5 Prozent auf 313 Millionen Euro gesunken. Ohne den Verkauf des brasilianischen Schwerlastergeschäfts an MAN, das 600 Millionen beisteuerte, wäre VWN 2009 in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Jahr lieferte VW weltweit VW 435.600 leichte Nutzfahrzuege aus, ein Plus von 22,8 Prozent.

Besonders gut gelaufen sei der neue Pick-up Amarok und der überarbeitete Transporter T5, berichtete die Geschäftsführung am Mittwoch in Hannover. In diesem Jahr will VWN das Ergebnis des Vorjahres noch übertreffen. Wachstumspotenzial sieht das Management vor allem auf den internationalen Märkten, wo VW insbesondere auf ein gutes Geschäft mit dem Amarok hofft.

Auf der Bilanz-Pressekonferenz bestätigte VW-Nutzfahrzeug Chef Wolfgang Schreiber zudem Gespräche mit MAN über den Bau eines leichten Lkw bis sieben Tonnen. Es geht um Perspektiven für den Transporter Crafter, der in Zusammenarbeit mit dem Konkurrenten Daimler entwickelt wurde und gebaut wird. Die Vereinbarungen mit den Stuttgartern laufen noch bis 2016. Wie es danach weitergeht, sei noch nicht entschieden, hieß es bei VWN. Es würden Gespräche in alle Richtungen geführt. Ein MAN-Sprecher bestätigte in München, dass beide Unternehmen über ein Baukastensystem für leichte Lastwagen sprechen. VW hält 30 Prozent an MAN und will den Konzern mit dem schwedischen Rivalen Scania fusionieren, an dem VW rund 70 Prozent Stimmrechte hat.

Von

dpa

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