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25.05.2016

02:48 Uhr

VW-Rivale

Toyota beteiligt sich an Uber

Autokonzerne suchen derzeit nach neuen Ideen, denn junge Leute wollen Autos nur nutzen, nicht besitzen. Volkswagen steigt bei dem Fahrvermittlungsdienst Gett ein, Toyota quasi zeitgleich bei dem Branchen-Pionier Uber.

Der japanische Autobauer Toyota steigt beim Fahrdienstvermitter Uber ein. AP

Uber

Der japanische Autobauer Toyota steigt beim Fahrdienstvermitter Uber ein.

Tokio/San FranciscoDer japanische Autoriese Toyota steigt beim Fahrdienst-Vermittler Uber ein. Die Unternehmen loten zudem eine Partnerschaft in mehreren Ländern aus, wie sie am Dienstag mitteilten. Die Höhe der Toyota-Beteiligung wurde nicht genannt. Erst wenige Stunden zuvor hatte Volkswagen den Einstieg beim Uber-Rivalen Gett mit 267 Millionen Euro (300 Millionen Dollar) bekanntgegeben.

Toyota will im Rahmen des Deals unter anderem Uber-Fahrern seine Fahrzeuge per Leasing anbieten oder verkaufen. Außerdem soll die gemeinsame Entwicklung von Apps für Fahrer erwogen werden.

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Die Pläne für Roboter-Taxis werden konkret. Der Fahrdienst Uber testet ein eigenes selbstfahrendes Auto. Und auch der umgebaute Elektro-Chevrolet von GM ist schon in San Francisco gesichtet worden.

Die Autokonzerne suchen nach neuen Geschäftsmodellen, denn die jüngeren Generationen wollen Autos häufiger nur nutzen, statt besitzen. Außerdem dürften mit der künftigen Ausbreitung selbstfahrender Autos insgesamt weniger Wagen benötigt werden.

Deswegen gehen die Autohersteller verstärkt ins Geschäft der Fahrdienste ein. So kaufte Daimler die App MyTaxi und die Opel-Mutter General Motors stieg beim Uber-Konkurrenten Lyft ein und will Roboter-Taxis testen.

Uber ist die Nummer eins unter den Fahrdienst-Vermittlern. Das Unternehmen aus San Francisco besorgte sich mehr als fünf Milliarden Doller bei Investoren und soll in Finanzierungsrunden zuletzt mit mehr als 60 Milliarden Dollar bewertet worden seien. Zugleich legte sich Uber bei der weltweiten Expansion mit Behörden und der Taxi-Branche an.

Von

dpa

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