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08.04.2013

14:00 Uhr

VW-Tochter Audi

Das nächste Mandat für Ursula Piëch

Die Ehefrau von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch soll nun auch im Kontrollgremium von Audi mitmischen. Der Patriarch organisiert damit weiter sein Erbe innerhalb des Auto-Konzerns.

Ferdinand und Frau Ursula Piëch sind nun beide sowohl an VW als auch Audi beteiligt. dpa

Ferdinand und Frau Ursula Piëch sind nun beide sowohl an VW als auch Audi beteiligt.

MünchenDie Ehefrau von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch, Ursula Piëch, soll auch in den Aufsichtsrat der VW-Tochter Audi einziehen. Die 56-Jährige steht auf der Hauptversammlung des Ingolstädter Autobauers am 16. Mai zur Wahl und soll den Platz der früheren niedersächsischen Staatskanzleichefin Christine Hawighorst übernehmen, sagte ein Audi-Sprecher am Montag und bestätigte Berichte von „Heilbronner Stimme“ und „Donaukurier“.

Damit sind die Familien Piëch und Porsche mit denselben Personen in dem Audi-Aufsichtsgremium vertreten wie bei der Konzernmutter in Wolfsburg. Auch dort hat Ursula Piëch bereits einen Sitz. Audi gehört zu mehr als 99 Prozent VW, ist aber nach wie vor an der Börse notiert. Der Oberklassehersteller ist der wichtigste Ertragsbringer im Mehrmarkenreich von Europas größtem Autobauer Volkswagen.

Audi-Chef Rupert Stadler sagte: „Ursula Piëch stellt aufgrund ihrer jahrzehntelangen unternehmerischen Erfahrung und Expertise in der Automobilindustrie eine Bereicherung im Aufsichtsrat der Audi AG dar.“ Der Chef des Gesamtbetriebsrats, Peter Mosch, sagte, die Kandidatur sei „ein starkes Signal für die Bedeutung der Marke“. Piëch kenne Audi seit Jahren und sei der Firma eng verbunden. Vor seiner Zeit als VW-Aufsichtsratschef und davor als VW-Chef stand Ferdinand Piëch bereits an der Audi-Spitze. Mit Ursula Piëch ist der Automanager seit 1984 verheiratet.

Die zehn größten Autohersteller Europas 2012

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,42 Millionen (-6,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,5 Millionen (-3,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,63 Millionen (-3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,77 Millionen (-1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,78 Millionen (-16,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,91 Millionen (-13,2 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,98 Millionen (-13,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 1,03 Millionen (-19,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,43 Millionen (-12,9 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,98 Millionen (-1,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

Von

dpa

Kommentare (1)

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Rene

08.04.2013, 14:06 Uhr

Korruption und Bestechung, wenn gleiche Nachnamen in einem Unternehmen/Konzerverbund oder Lieferanten/Kunden "Karriere" machen. Wir brauchen gar nicht bis Griechenland/Zypern schauen. In unsere "Manager" habe ich mein Vertrauen komplett verloren.

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