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17.01.2005

16:45 Uhr

VW-Tochter legt Absatzzahlen für 2004 vor

Audi zwischen Freud und Leid

Die Ingolstädter VW-Tochter Audi hat 2004 trotz eines konzernweiten Verkaufsrekordes Absatzeinbußen auf ihrem Heimatmarkt sowie in den USA hinnehmen müssen. In Deutschland seien im vergangenen Jahr 235 092 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert worden, teilte Audi am Montag in Ingolstadt mit. Dies entspreche einem Rückgang von 1,1 Prozent.

HB MÜNCHEN. In den USA, dem größten Exportmarkt der Ingolstädter, fiel das Absatzminus mit 9,8 Prozent deutlich stärker aus. Hier seien 77.917 Fahrzeuge verkauft worden. Ursprünglich hatte Audi in Amerika einen Verkaufszuwachs in Aussicht gestellt. Unter anderem wegen der Absatzschwierigkeiten hatte der Konzern Mitte November seinen US-Chef ausgetauscht.

Insgesamt konnte Audi wie bereits zu Monatsbeginn berichtet den Absatz im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent auf 779 441 Einheiten steigern und damit das elfte Rekordjahr in Folge verbuchen. Auch für 2005 werde wieder eine neue Bestmarke angestrebt, bekräftigte Vertriebschef Ralph Weyler am Montag bisherige Aussagen.

In 21 seiner 50 größten Absatzmärkte verbuchte Audi nach eigenen Angaben Rekordverkaufszahlen. Mit die größten Zuwächse verzeichneten die Ingolstädter - wenn auch auf niedrigem Niveau - in Osteuropa, Afrika und Nahost. In Westeuropa kletterte der Absatz um 2,1 Prozent auf 559.428 Automobile. In China legte die Marke mit den vier Ringen um 0,8 Prozent auf 64.018 Einheiten zu.

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