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10.02.2005

08:39 Uhr

Wachstum bei Bordnetz-Systemen

Autozulieferer Leoni legt dank neuer Modelle zu

Die starke Nachfrage nach neuen Mercedes- und BMW-Modellen hat dem Nürnberger Autozulieferer Leoni im vergangenen Jahr 2004 zu kräftigen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis verholfen.

HB MÜNCHEN. Der Umsatz sei im Gesamtjahr um 15 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro angewachsen, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mit. Der Überschuss sei um 50 Prozent auf 33,2 Millionen Euro gestiegen. Damit lag Leoni im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Sieben von Reuters befragte Analysten waren im Schnitt von einem Umsatz in Höhe von 1,235 Milliarden Euro und einem Überschuss von 33,6 Millionen Euro ausgegangen. Leoni selbst hatte einen Umsatzanstieg von 13 Prozent und einen Überschuss von über 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Zu den Erwartungen für das laufende Jahr äußerte sich Leoni zunächst nicht. Früheren Aussagen von Unternehmenschef Klaus Probst zufolge soll der Umsatz im laufenden Jahr auf 1,4 Milliarden Euro klettern.

Erfolgreiche neue Automodelle bringen Leoni nach vorn

„Wie erwartet, leistete der Leoni Unternehmensbereich Bordnetz-Systeme im Geschäftsjahr 2004 den größten Wachstumsbeitrag“, hieß es in der Mitteilung des Unternehmens. Leoni rüstet den neuen Opel Astra, die neue A-Klasse von Mercedes sowie von BMW den 1er und den neuen 3er, der am März auf den Markt kommt, mit Bordnetzen aus. Dafür investierte Leoni in neue Produktionsstandorte in der Ukraine, Rumänien und der Slowakei. Dort seien mittlerweile 7000 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit hat Leoni 29 975 Mitarbeiter. Den vollständigen Jahresabschluss will das Unternehmen bei der Bilanzpressekonferenz am 22. März vorlegen.

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