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08.05.2013

09:47 Uhr

Wegen Autokrise

Lanxess-Gewinn bricht ein

Die sinkende Nachfrage nach Autoreifen in Europa schadet dem Leverkusener Kautschuk-Hersteller Lanxess massiv. Sowohl Umsatz als auch Gewinn gingen im ersten Quartal 2013 deutlich zurück.

Das Lanxess-Logo auf dem Dach des Werks in Bitterfeld-Wolfen. Der Chemiekonzern hat durch die Autokrise derzeit große Schwierigkeiten. dpa

Das Lanxess-Logo auf dem Dach des Werks in Bitterfeld-Wolfen. Der Chemiekonzern hat durch die Autokrise derzeit große Schwierigkeiten.

LeverkusenDie Autokrise in Europa hat den Spezialchemiekonzern Lanxess im ersten Quartal voll erfasst. Der Gewinn sackte zum Vorjahreszeitraum um 87 Prozent auf 25 Millionen Euro ab, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Leverkusen mitteilte. Das schwache Reifengeschäft sorgte für einen Umsatzrückgang um 12,3 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Lanxess ist der größte Hersteller von synthetisch hergestelltem Kautschuk weltweit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) sowie vor Sondereffekten hat sich im Jahresvergleich auf 174 Millionen Euro mehr als halbiert. Bereits bei Vorlage der Bilanz 2012 Mitte März hatte der Konzern vor einem schwachen Jahresstart gewarnt und für diese Kennzahl eine Spanne von 160 bis 180 Millionen Euro angegeben.

Von

dpa

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