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12.03.2014

04:43 Uhr

Wegen fehlerhafter Zündungen

General Motors droht Strafverfahren

Dem US-Autobauer könnte ein Strafverfahren wegen Problemen mit Zündungen drohen. Die New Yorker Staatsanwaltschaft soll derzeit ermitteln, ob der Konzern mit seiner verzögerten Reaktion gegen Gesetze verstoßen hat.

Im Visier der New Yorker Staatsanwaltschaft: Laut Insiderangaben wird gegen fehlerhafter Zündungen gegen GM ermittelt. ap

Im Visier der New Yorker Staatsanwaltschaft: Laut Insiderangaben wird gegen fehlerhafter Zündungen gegen GM ermittelt.

DetroitWegen einer langsamen Reaktion auf fehlerhafte Zündschlösser hat das US-Justizministerium Ermittlungen gegen den Autohersteller General Motors eingeleitet. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Dienstag aus Justizkreisen. Die Ermittler gehen den Angaben zufolge der Frage nach, ob der Konzern mit seiner verzögerten Reaktion auf das mit tödlichen Unfällen in Verbindung gebrachte Problem gegen Gesetze verstoßen hat. Die New Yorker Staatsanwaltschaft habe Untersuchungen eingeleitet.

Die Opel-Mutter lehnte eine Stellungnahme am Dienstag ab. GM hatte seinen Rückruf im Februar auf 1,6 Millionen Autos ausgeweitet, nachdem 13 Todesfälle mit dem vor zehn Jahren erstmals aufgefallenen Mangel in Verbindung gebracht worden waren.

Betroffen sind laut GM Fahrzeuge der Modelljahre 2003 bis 2007, die überwiegend in den USA, Kanada und Mexiko verkauft wurden. Bei den Autos kann die Zündung demnach unbeabsichtigt während der Fahrt in die "Aus"-Position zurückspringen. Dabei können sich der Motor und elektrische Systeme abschalten. Noch vor kurzem war GM davon ausgegangen, dass lediglich knapp 800.000 Fahrzeuge davon betroffen sind. Der Hersteller der Zündung, Delphi Automotive, erklärte am Dienstag, dass das Bauteil an keinen weiteren Autokonzern geliefert worden sei.

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Nach Unfällen mit dreizehn Todesopfern hat General Motors einen Rückruf stark ausgeweitet. Bei den Fahrzeugen können sich Motor und Elektrosysteme während der Fahrt ausschalten.

Inzwischen hat sich auch die Washingtoner Politik in den Fall eingeschaltet. Am Dienstag weitete der Kongress seine Ermittlungen aus, indem der zuständige Senatsausschuss eine Anhörung zu dem Thema in die Wege leitete. Das Repräsentantenhaus forderte GM-Chefin Mary Barra und die Verkehrsaufsicht NHTSA auf, Informationen über ihre Reaktionen auf relevante Kundenbeschwerden zur Verfügung zu stellen. Die NHTSA untersucht ihrerseits, ob GM mit dem Rückruf rechtzeitig reagiert hat.

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