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13.01.2012

08:35 Uhr

Wegen Kostendruck

Novartis streicht knapp 2000 Stellen

Hohe Sonderabschreibungen in den USA setzen das Schweizer Pharmaunternehmen Novartis unter Kostendruck. Der Konzern will deshalb knapp zweitausend Stellen abbauen und Kosten im dreistelligen Millionenbereich einsparen.

Novartis-Sitz in Basel: In den USA läuft der Patenschutz für den Blutdrucksenker Diovan des Schweizer Pharmakonzerns aus. Reuters

Novartis-Sitz in Basel: In den USA läuft der Patenschutz für den Blutdrucksenker Diovan des Schweizer Pharmakonzerns aus.

ZürichDer Schweizer Pharmakonzern Novartis muss wegen einer hohen Sonderabschreibung in den USA die Kosten senken. Nach Angaben der Firma vom Freitag sollen 1960 Stellen abgebaut werden. Ab 2013 sollen so Kosten von 450 Millionen Dollar jährlich eingespart werden. Der Schritt sei nötig, weil in den USA der Patenschutz für den Blutdrucksenker Diovan ausläuft, erklärte Novartis weiter.

Außerdem müssten die Absatzchancen für das Medikament Rasilez neu bewertet werden. Das werde zu einer Sonderabschreibung von 900 Millionen Dollar führen, die noch im vierten Quartal 2011 gebucht werden soll. Hinzu kommen weitere einmalige Abschreibungen von 160 Millionen Dollar. Auf weitere 160 Millionen Dollar belaufen sich die Kosten, die mit dem Abbau der Arbeitsplätze verbunden sind.

Von

rtr

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