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26.01.2005

15:02 Uhr

Weitere Kosteneinsparungen notwendig

Regionalversorger MVV zeigt sich nach Umbau optimistisch

Beim Mannheimer Regionalversorger MVV Energie stehen nach einem hohen Verlust die Zeichen im laufenden Geschäftsjahr 2004/05 wieder auf Wachstum. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von 150 Millionen Euro.

HB FRANKFURT. Deutschlands sechstgrößter Versorger hat seinen Konzernumbau zwar abgeschlossen, wie Vorstandschef Rudolf Schulten am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt sagte, will jedoch weiter auf die Kostenbremse treten. Die bereits mehrfach angekündigte Kapitalerhöhung knüpft MVV an die Bedingung einer günstigen Akquisition.

Für das laufende Jahr peile MVV einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 150 Millionen Euro an, bekräftigte Schulten seine Prognose vom Dezember. Der erwartete Gewinnsprung wird soll durch den Wegfall von Verlustgeschäften, aber auch durch die erstmals volle Konsolidierung der im Vorjahr übernommenen Beteiligung an den Stadtwerken Kiel erreicht werden.

2003/04 (zum 30. September) hatte der Konzernumbau, im Zuge dessen sich MVV von rund 40 Beteiligungen trennte, zu einem Gewinneinbruch geführt. Unter dem Strich lief ein Verlust von 44 Millionen Euro auf. Bereinigt um die Kosten der Restrukturierung wies MVV ein operatives Ergebnis von 97 Millionen Euro aus. „Wir haben einiges Lehrgeld gezahlt“, räumte Schulten ein. Unter seinem Vorgänger hatte MVV viel Geld in das „Powerline“-Projekt zum Telefonieren über die Stromleitung gesteckt.

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