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19.01.2005

09:05 Uhr

Weitere Milliardenhilfe geplant

Kapitalspritze für Mitsubishi Motors

Der angeschlagene japanische Autoproduzent Mitsubishi Motors steht kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen über einer Kapitalspritze. Die Mitsubishi-Gruppe will nach Informationen aus Finanzkreisen nun mit einer weiteren Milliarden-Hilfe unter die Arme greifen.

Ein Mitarbeiter von Mitsubishi Motors überprüft im Werk Okazaki einen fertigen Mitsubishi Grandis. Foto: dpa

Ein Mitarbeiter von Mitsubishi Motors überprüft im Werk Okazaki einen fertigen Mitsubishi Grandis. Foto: dpa

HB NEW YORK. Das Hilfspaket der Mitsubishi-Gruppe soll ein Gesamtvolumen von rund 300 Mrd. Yen (rund 2,25 Mrd. €) umfassen. Das Geld solle Mitsubishi Motors im Wesentlichen über den Ankauf von Aktien, aber auch durch die Übernahme von Vermögenswerten zukommen, hieß es in den Kreisen.

MMC erklärte in einer Stellungnahme, es seien noch keine Einzelheiten über einen Restrukturierungsplan beschlossen worden. Dieser solle am 28. Januar vorgelegt werden.

MMC hatte bereits im vergangenen Frühjahr von der Mitsubishi-Gruppe Finanzhilfen in Höhe von mehr als 450 Mrd. Yen erhalten. Der deutsch-amerikanische Autokonzern Daimler-Chrysler hatte zuvor eine Beteiligung an der Sanierung von MMC verweigert. Im Zuge der damaligen Kapitalerhöhung schmolz der Anteil von Daimler-Chrysler auf gut 20 von zuvor 37 % ab.

Nach den Angaben aus Finanzkreisen wollen sich an der neuen Hilfe für MMC unter anderem der Maschinenbauer Mitsubishi Heavy Industries, das Handelshaus Mitsubishi Corp und die Mitsubishi Tokyo Financial Group beteiligen.

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