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24.04.2012

13:50 Uhr

Weltmarkt

Industrie gründet Rohstoffallianz

Zehn Industrie-Schwergewichte gründen die Rohstoffallianz GmbH. Zu den Gründungsunternehmen zählen Bayer, BASF und ThyssenKrupp. Auf dem Weltmarkt will man in Zukunft gemeinsam auftreten und so Vorteile sichern.

Mitarbeiter von ThyssenKrupp im Hafen Rotterdam: Hier werden große Mengen Rohstoffe umgeschlagen. dpa

Mitarbeiter von ThyssenKrupp im Hafen Rotterdam: Hier werden große Mengen Rohstoffe umgeschlagen.

Der Zusammenschluss von bisher zehn Schwergewichten der deutschen Industrie zur Rohstoffallianz GmbH ist vollzogen. Damit stellen sich Großunternehmen aus Auto-, Chemie- und Schwerindustrie gemeinsam auf, um dem deutschen Markt Rohstoffe zu sichern, wie die Spitze des neuen Unternehmens am Dienstag in Berlin mitteilte.

Den Gründungsunternehmen, darunter Bayer, BASF, Bosch und ThyssenKrupp, sollen in Kürze weitere folgen. Ziel ist, auf dem Weltmarkt gemeinsam aufzutreten, um den Zugriff auf wichtige Rohstoffe zu sichern. Dazu sollen - in der Regel mit lokalen Gesellschaften - Unternehmen gegründet werden, die Vorkommen zum Beispiel von Seltenen Erden ausbeuten und den Bedarf der deutschen Industriekonzerne sichern.

Geschäftsführer des Unternehmens ist der frühere E.on-Manager Dierk Paskert. Die GmbH soll langfristig profitabel arbeiten.

Von

dapd

Kommentare (3)

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Roland

24.04.2012, 15:22 Uhr

Es war an der Zeit, dass man in Deutschland eine derartige Initiative zu einer Rohstoffallianz ergriffen hat. Es gibt unsagbar viele Möglichkeiten, an Rohstoffe zu gelangen.
Herr Dierk Paskert, als Geschäftsführer der GmbH sollte auch andere Varianten der Rohstoffgewinnung in Betracht ziehen.
Wie zum Beispiel die Offenlegungsschriften beim DPMA in München unter den Aktenzeichen DE 10 2010 048 112.A1 und
DE 2010 056 624.8
Hier wird aufgezeigt, wie man zukünftig allerhand Rohstoffe aus den Meeren fördern kann. Derartige Verfahren sind zukünftsweisend.

wqs

24.04.2012, 17:25 Uhr

Ja ja die Japan AG, die Korea AG und jetzt wieder die Deutschland AG. Alle Rohstoffarm, Technik begeistert und "MINT" Human Capital als Competitive Advantage. Da bleibt wohl zur Zeit nur die Rohstoffallianz und vollständige Recycling Kreisläufe für Metalle und Co. aufzubauen.

Visionen

23.05.2012, 11:01 Uhr

..ich glaube, es macht Sinn eine Allianz zur Rohstoffsicherung zu gründen und sicher ist es ein guter 1. Step....Ich hoffe aber, im Rahmen der enormen Möglichkeiten die diese grossen Firmen zur Verfügung haben (was wäre es für ein ERlebnis - mal als "Miss. KLEINER" die Forschungsressourcen der Grossen benutzen zu dürfen - ohne das man Angst haben muss - tolle Ideen werden geklaut..., dass auch auf dem Program steht....Brainstorming - wie kann man anstatt seltene Erden auszubeuten, Ersatzrohstoffe finden,die dann noch den Umweltaspekt berücksichtigen....Ich glaube aber oft, dass so grosse Frimen die Macht eher dazu benutzen, aus wirtschaftlichen Gründen eingefahrene Wege weiter zu gehen....dies ist nur meine persönliche Meinung aus jahrelanger Erfahrung.....traurig aber wahr....

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