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26.06.2013

10:36 Uhr

Weltmarktführer

Merck verkauft weniger Flüssigkristalle

Der Darmstädter Spezialchemiekonzern Merck rechnet damit, in nächster Zeit weniger Flüssigkristalle zu verkaufen. Kunden würden zunächst Vorräte abbauen. Die Kristalle werden zum Beispiel in Flachbildschirmen verbaut.

Forschungszentrum von Merck: Der Konzern ist Weltmarktführer bei Flüssigkristallen. dpa

Forschungszentrum von Merck: Der Konzern ist Weltmarktführer bei Flüssigkristallen.

DarmstadtDer Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck rechnet nach einem starken zweiten Quartal mit weniger Schwung in seinem Flüssigkristallgeschäft im zweiten Halbjahr. „Das Momentum wird sich abflachen, weil Kunden ihre Vorräte abbauen“, sagte Finanzchef Matthias Zachert am Mittwoch in Darmstadt. Im zweiten Quartal liefen die Geschäfte aber nach wie vor rund. „Wir sind im zweiten Quartal sehr gut unterwegs“, sagte Zachert. Merck ist Weltmarktführer bei den Kristallen, die etwa in Flachbildschirmfernsehern oder in Handy-Displays zum Einsatz kommen. Zuletzt hatte Merck seinen Marktanteil sogar auf über 60 Prozent ausgebaut.

Von

rtr

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