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13.11.2012

08:11 Uhr

Weniger Straßensalz verkauft

Milde Winter machen K+S zu schaffen

Die Salz-Lager von vielen Straßenmeistereien sind noch gut gefüllt – deswegen laufen bei K+S die Geschäfte nicht so gut. Der Dax-Konzern blickt deswegen pessimistischer in die Zukunft.

Das Geschäft mit Auftausalz und Düngemitteln lief bei K+S zuletzt nicht mehr so gut. dpa

Das Geschäft mit Auftausalz und Düngemitteln lief bei K+S zuletzt nicht mehr so gut.

Das schwächelnde Geschäft mit Auftausalz hat K+S im dritten Quartal zu schaffen gemacht. Der Betriebsgewinn sei um 14 Prozent auf 157 Millionen Euro gefallen, wie der Düngemittel- und Salzhersteller am Dienstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 917 Millionen Euro. Der bereinigte Gewinn kletterte wegen eines Spartenverkaufs um 35,4 Prozent auf 165 Millionen Euro.

Wegen des milden Winters im vergangenen und diesem Jahr sind die Salz-Lager von vielen Straßenmeistereien noch gut gefüllt und die Kommunen halten sich mit Salz-Bestellungen zurück. Auch im Düngemittelgeschäft lief es nicht mehr so rund wie zuletzt. Da sich die großen Hersteller aus Nordamerika und Russland mit den großen Abnehmerländern Indien und China noch nicht auf Lieferverträge geeinigt haben, sei der Preis für Kali-Düngemittel Ende des dritten Quartals unter Druck geraten, erklärte K+S. Im Gesamtjahr geht der Konzern deshalb nur noch davon aus, das untere Ende seiner Umsatzprognose von 3,9 bis 4,2 Milliarden Euro zu erreichen. Der Betriebsgewinn werde bei rund 820 Millionen Euro liegen statt wie bisher anvisiert zwischen 820 bis 900 Millionen Euro.

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