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09.03.2014

17:47 Uhr

Werbebudgets der Autohersteller

Audi setzt auf klassische Werbung

ExklusivTV-Spots, Zeitungsanzeigen, Plakate: Audi gibt laut einer Studie hierzulande mehr Geld für klassische Werbung aus als die Rivalen Mercedes und BMW. Dabei sei das Verhalten des Autobauers „ungewöhnlich“, sagen Experten.

Der neue Audi TT beim Genfer Autosalon: 108 Millionen Euro für TV-Spots, Anzeigen und Plakate. ap

Der neue Audi TT beim Genfer Autosalon: 108 Millionen Euro für TV-Spots, Anzeigen und Plakate.

HamburgTrotz Modellflaute gibt der Autobauer Audi im Heimatmarkt mehr Geld für klassische Werbung aus als die Rivalen Mercedes-Benz und BMW. Das ist das Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie der Spezialisten von Ebiquity, die dem Handelsblatt vorliegt.

Das unabhängige Beratungsunternehmen zur Optimierung von Marketingaktivitäten erfasst die Daten für Werbung in Printmedien, im Radio und im Fernsehen sowie für Außenwerbung. Laut der Studie gab Audi zwischen Januar 2013 und Februar 2014 für klassische Werbung in Deutschland mit knapp 108 Millionen Euro die größte Summe aus.

Betrachtet werden Bruttowerbepreise ohne Rabatte. Mercedes investierte demnach gut 106 Millionen Euro. Marktführer BMW begnügte sich mit 91 Millionen Euro. Online sieht Ebiquity die drei Rivalen mit jeweils zweistelligen Millionensummen ungefähr auf gleichem Niveau.

BMW schaltete vor allem Anzeigen rund um das innovative Elektrofahrzeug i3. Mercedes bewirbt neue Modelle wie CLA oder die C-Klasse. Zudem spielt bei Mercedes auch die Nutzfahrzeugsparte eine wichtige Rolle, die es bei den Konkurrenten so nicht gibt.

„Normalerweise sehen wir Werbespitzen bei neuen Modellen. Audis Verhalten ist ungewöhnlich“, sagte Ebiquity-Deutschland-Chef Dietmar Kruse dem Handelsblatt. „Audi schaltet primär Motive zum Allradantrieb Quattro. Das ist Imagewerbung.“

Von

mcs

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