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24.02.2011

17:41 Uhr

Werkstattkette

A.T.U. macht wieder Gewinn

Erstmals seit Jahren hat die Werkstattkette A.T.U. wieder schwarze Zahlen geschrieben. Dank einer Umschuldung betrug der Überschuss im vergangenen Jahr 285 Millionen Euro. Was dem Unternehmen noch dazu verhalf.

A.T.U. schreibt erstmals wieder Gewinn Quelle: dpa

A.T.U. schreibt erstmals wieder Gewinn

MünchenDie Oberpfälzer Werkstattkette A.T.U. hat dank einer Umschuldung im vergangenen Jahr erstmals seit Jahren wieder Gewinn geschrieben. Der Überschuss habe im vergangenen Jahr 285 Millionen Euro betragen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im Vorjahr war durch den Schuldendienst an Finanzinvestoren noch ein Fehlbetrag von 72 Millionen Euro zu Buche gestanden.

Eigentümer KKR, ein US-Private-Equity-Unternehmen, hatte im vergangenen Herbst auf ein Darlehen von 350 Millionen Euro an A.T.U. verzichtet und so die Zinslast gemildert. Die Firma aus Weiden holte sich zudem über eine Anleihe 450 Millionen Euro an frischem Geld, um Bankkredite abzulösen. Zuvor hatte Auto-Teile Unger (A.T.U.) lange unter hohen Zinskosten zu leiden, die ihm von den Finanzinvestoren aufgebürdet worden waren und es finanziell zu strangulieren drohten.

Nachdem die Werkstattkette 2009 noch unter den Folgen der Abwrackprämie gelitten hatte, stiegen die Einnahmen 2010 wieder. Der Umsatz sei um gut drei Prozent auf 1,28 Milliarden Euro geklettert, hieß es. Insbesondere der kalte Winter und die eingeführte Winterreifenpflicht freuten Firmenchef Michael Kern. Frost und Schnee hätten zu „einem deutlichen Absatzplus bei Reifen, Felgen, Batterien sowie Frostschutzmitteln“ geführt.

Durch die hohe Nachfrage nach Winterreifen und die Lieferknappheit der Hersteller seien die Pneu-Preise deutlich gestiegen.

Von

rtr

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