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15.03.2012

11:27 Uhr

Werkzeugmaschinenbauer

Gildemeister verzeichnet Gewinnsprung

Beim Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister sind die Auftragsbücher voll. Nie zuvor wurde so viel geordert wie im Jahr 2011- und auch für das laufende Geschäftsjahr sind die Aussichten glänzend.

Ein Mitarbeiter montiert en Spindelkasten einer Drehmaschine. dpa

Ein Mitarbeiter montiert en Spindelkasten einer Drehmaschine.

BielefeldMit prall gefüllten Orderbüchern im Rücken strebt der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister nach einem Gewinnsprung im vergangenen Jahr weitere Zuwächse an. 2011 schnellte der Überschuss auf 45,5 Millionen Euro von 4,3 Millionen im Vorjahr, wie Vorstandschef Rüdiger Kapitza am Donnerstag in Bielefeld sagte.

Der Umsatz von 1,687 (Vorjahr: 1,376) Milliarden Euro sei der zweithöchste in der Firmengeschichte. Einen Rekord verzeichnete Gildemeister beim Auftragseingang, der um 36 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro stieg. Ein Ende der Fahnenstange sieht Kapitza aber nicht: Der Auftragseingang soll 2012 auf über zwei Milliarden steigen, der Umsatz auf über 1,9 Milliarden. Beim Vorsteuergewinn peilt der Konzern mehr als 100 (66,9) Millionen Euro an.

Die Aktionäre sollen an den Gewinnsteigerungen beteiligt werden: Nach einem dividendenlosen Jahr sollen sie für 2011 25 Cent je Aktie erhalten. Für 2012 soll die Ausschüttung dann höher ausfallen, kündigte Kapitza an. Mit seinen Ergebnissen 2011 schnitt Gildemeister besser ab als erwartet. Analysten hatten einen Umsatz von 1,673 Milliarden Euro und einen Überschuss von 41,4 Millionen Euro vorhergesagt.

Von

rtr

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