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18.10.2012

11:09 Uhr

Werkzeugmaschinenbauer

Trumpf spürt Konjunktureintrübung

Die Staatsschuldenkrise macht auch beim Werkzeugmaschinenbauer Trumpf nicht halt. Nach dem Umsatzrekord im letzten Geschäftsjahr halten sich einige Kunden mit Neuinvestitionen zurück.

Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammueller. dapd

Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammueller.

StuttgartDie unsicheren Wirtschaftsaussichten schlagen beim Werkzeugmaschinenbauer Trumpf auf das Orderbuch durch. Nach dem Umsatzrekord im Geschäftsjahr 2011/12 (30. Juni) hielten sich einige Kunden mittlerweile mit Neuinvestitionen zurück, teilte das schwäbische Familienunternehmen am Donnerstag in Ditzingen bei Stuttgart mit.

Die Staatsschuldenkrise in der Euro-Zone sorge für Verunsicherung bei den Kunden, die aber noch auf vollen Auftragsbüchern säßen. „Dennoch streben wir auch in unserem neuen Geschäftsjahr weiteres Wachstum an“, sagte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller. Trumpf hatte bereits im Sommer dieses Jahres von „verhaltenen“ Geschäften im angelaufenen Geschäftsjahr gesprochen.

Mit Werkzeugmaschinen, Laserschweißanlagen und Medizintechnik setzte das Familienunternehmen im zurückliegenden Geschäftsjahr mehr um als je zuvor: Die Erlöse kletterten in Folge hoher Investitionen der Kunden um 15 Prozent auf 2,33 Milliarden Euro.

Der Auftragseingang des 1923 gegründeten Unternehmens legte bis Ende Juni binnen Jahresfrist auf 2,35 von 2,22 Milliarden Euro zu, was einem Plus von knapp sieben Prozent entspricht. Der Gewinn vor Steuern stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um knapp 14 Prozent auf 211 Millionen Euro. Der vom Export abhängige Konzern beschäftigt gut 9600 Menschen weltweit.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Leibingergier

18.10.2012, 11:38 Uhr

Der Gewinn stieg um 14% ... das nennt Frau Leibinger Eintrübung?
Wie krank muss so ein Raffzahn sein?

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