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13.07.2011

12:29 Uhr

Wettbewerbshüter

EU prüft Beihilfen für BMW und VW in Sachsen

BMW soll für den Bau von Elektroautos in Leipzig Millionen aus der Staatskasse bekommen. Bei VW steht die Förderung einer Investition in Zwickau an. Die EU-Wettbewerbshüter befürchten Auswirkungen auf die Marktanteile.

Ein Mitarbeiter des Automobilherstellers BMW montiert in Regensburg das Firmenlogo. Quelle: dapd

Ein Mitarbeiter des Automobilherstellers BMW montiert in Regensburg das Firmenlogo.

BrüsselDie Europäische Kommission nimmt staatliche Beihilfen für Projekte der Autobauer BMW und Volkswagen in Sachsen genau unter die Lupe. BMW will in Leipzig zwei Modelle von Elektroautos bauen. Von den Kosten über insgesamt 368 Millionen Euro sollen 46 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln bestritten werden.

Die Beihilfe ist prinzipiell möglich, da eine wirtschaftlich benachteiligte Region gefördert wird. Doch müsse bei dieser Größenordnung geprüft werden, wie sich die öffentliche Förderung auf den Marktanteil des Unternehmens auswirke und ob Konkurrenten benachteiligt würden, erklärte die Kommission am Mittwoch in Brüssel. Eine entsprechende Prüfung eröffneten die Wettbewerbshüter auch zur Förderung einer Investition von Volkswagen in das Werk Zwickau. Das 700 Millionen Euro teure Projekt soll einen Zuschuss von 83,7 Millionen Euro aus der Staatskasse bekommen.

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Von

rtr

Kommentare (1)

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Heinrich

13.07.2011, 13:03 Uhr

Ich finde diese beihilfen völlig geschmacklos. Unternehmen die Milliarden Euros Gewinn machen, denen muss ich als Staat nicht noch Euros hinten reinschieben. Was sind wir für eine unsoziale und verkommene Gesellschaft geworden!

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