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07.11.2012

13:51 Uhr

Windrad-Hersteller

Vestas streicht noch mehr Jobs

Zum geplanten Einstellungsstopp kommen noch Entlassungen hinzu: Der weltgrößte Windrad-Hersteller könnte so bis Ende 2013 rund 6500 Stellen einsparen. Dennoch sackt die Konzern-Aktie um über acht Prozent ab.

Nach hohen Verlusten im dritten Quartal setzt Vestas weiter den Rotstift an. AFP

Nach hohen Verlusten im dritten Quartal setzt Vestas weiter den Rotstift an.

AarhusDer weltgrößte Windrad-Hersteller Vestas will noch mehr Stellen abbauen als bislang bekannt. Im kommenden Jahr könnten rund 2000 Jobs wegfallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch an seinem Firmensitz im dänischen Aarhus mit. Die Zahl der Mitarbeiter werde sich voraussichtlich von 18.000 Ende 2012 auf 16.000 Ende kommenden Jahres verringern. Der Abbau solle unter anderem über einen fortgesetzten Einstellungsstopp erfolgen, zugleich werde es Entlassungen geben. Zudem prüfe das Unternehmen, sich von Teilen seines Geschäfts zu trennen.

Bereits im Verlauf dieses Jahres hatte Vestas über 4500 Stellen gestrichen. Das Unternehmen hatte das Wachstum in der Branche überschätzt und zu stark auf Expansionskurs gesteuert.

Im dritten Quartal von Juli bis September fuhr Vestas einen Verlust von 175 Millionen Euro bekannt, wie das Unternehmen mitteilte. Der Verlust fiel damit drei Mal höher aus als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Aktienkurs des Windrad-Herstellers stürzte nach Bekanntgabe der Ergebnisse um über acht Prozent ab.

Von

afp

Kommentare (2)

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Vicario

07.11.2012, 15:31 Uhr

Die Zeit naht, da wird diese Firma, die mit Sicherheit ihr Geschäft mit Steuergeldern der Bürger betreibt, ganz verschwinden ! Dieser ganze Windradmüll, der unsere Heimat verschandelt, Vögel abmurkst, unnütz herumsteht, muß genauso schnell wieder weg, wie er durch die Lobby von Grünen-Fetischisten gekommen ist !
Es müssen jetzt Firmen her, die den ganzen Schrott wieder abholzen !!

vanHotti

09.11.2012, 16:48 Uhr

was soll man dazu sagen, du wirst sicherlich der atom oder Öl-Lobby angehören und gerne nach fukushima reisen um dort wellnes-urlaub zu machen, anders kann man sich solche stumpfe anekdoten nicht erklären

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