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18.04.2012

16:52 Uhr

Windturbinenbauer

Nordex gibt Pläne für Offshore-Windräder auf

Nordex beerdigt seine Pläne für Windräder auf hoher See. Der Windanlagenbauer hat keine Partner für das kapitalintensive Geschäft gefunden und verkauft nun seine Offshore-Sachwerte.

Ein Mitarbeiter von Nordex in der  Produktionshalle in Rostock. dapd

Ein Mitarbeiter von Nordex in der Produktionshalle in Rostock.

DüsseldorfDer Windturbinenbauer Nordex gibt seine Pläne für Windräder auf hoher See auf. Die Verhandlungen mit einem möglichen Partner zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens für Offshore-Aktivitäten seien gescheitert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Alleine wolle Nordex dies nicht betreiben. „Es dauert zu lange, bis wir aus den Investitionen Erträge erzielen könnten“, erläuterte ein Sprecher. Die mit den bisherigen Offshore-Aktivitäten verbundenen Sachwerte wolle das Unternehmen verkaufen.

Nordex-Chef Jürgen Zeschky hatte für das kapitalintensive Geschäft mit Windparks im Meer einen Partner gesucht und bereits erklärt, dass der Bereich auch ganz aufgegeben werden könne.

Anfang April hatte er angekündigt, dass eine Entscheidung in wenigen Monaten fallen werde. Nordex betonte, dass die Beendigung der Aktivitäten keine Auswirkungen auf die Geschäftsprognose habe. Das Unternehmen will in diesem Jahr die Rückkehr in die schwarzen Zahlen schaffen. Die Branche, zu der neben Nordex auch REpower mit seiner Konzernmutter Suzlon sowie Vestas gehören, leidet seit der Wirtschaftskrise unter Überkapazitäten.

Von

rtr

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