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17.04.2006

09:40 Uhr

dpa-afx MÜNCHEN. Der Fahrgastverband PRO Bahn würde eine Ablösung von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn durch den CDU-Politiker Friedrich Merz begrüßen. "Die Politik muss wieder die Führung der Deutschen Bahn AG übernehmen, solange über den Börsengang des größten deutschen Staatsunternehmens diskutiert wird", sagte der Bundesvorsitzende des Verbandes, Karl-Peter Naumann, am Sonntag. Eine mögliche Abtrennung des Schienennetzes etwa müsse von Bundestag und Bundesregierung verantwortet werden. "Wir brauchen daher einen Bahnchef, der die Priorität der Politik anerkennt und dennoch das Unternehmen in eine sichere Zukunft führt", sagte Naumann.

"Gleichzeitig muss es wieder möglich werden, eine Bahnreise auf dem Bierdeckel zu planen und Fahrkarten für einfache Fahrt in weniger als einer Minute zu kaufen. Wir können uns vorstellen, dass Friedrich Merz, der als Kandidat für den Bahnvorstand ins Gespräch gebracht wurde, das schafft."

Einen Bericht der "Bild"-Zeitung über einen vorzeitigen Wechsel an der Bahn-Spitze hatten am Samstag sowohl die Bundesregierung als auch Bahn-Aufsichtsratschef Werner Müller dementiert. Merz selbst, der als möglicher Mehdorn-Nachfolger genannt wurde, sagte: ""Die Gerüchte entbehren jeder Grundlage."

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