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01.09.2013

13:56 Uhr

Wolfgang Dürheimer

Top-Manager verlässt den VW-Konzern

ExklusivDie Position des Kronprinzen erweist sich im Volkswagen-Konzern als eine Bürde. Mit Wolfgang Dürheimer verlässt schon der zweite Hoffnungsträger für die Nachfolge an der Spitze den Autobauer.

Volkswagen muss sich auf die Suche nach einem neuen Kronprinzen machen. dpa

Volkswagen muss sich auf die Suche nach einem neuen Kronprinzen machen.

HamburgNach Karl-Thomas Neumann, seit März Chef von Opel und zuvor China-Chef von Volkswagen, verlässt mit Wolfgang Dürheimer der nächste Hoffnungsträger für die Nachfolge an der Spitze den Konzern. Offiziell sucht VW weiter nach einer neuen Aufgabe für Dürheimer. Man habe ihm aber keine Stelle angeboten, die er annehme könne, berichteten Konzernkreise dem Handelsblatt.

Dürheimer sollte sich als Entwicklungsvorstand bei der VW-Tochter Audi für höhere Aufgaben qualifizieren, war dort aber im Juni nach nur neun Monaten gescheitert. VW bot ihm daraufhin seine alte Rolle als Chef der VW-Luxustochter Bentley an. Für den ehrgeizigen Dürheimer ein Rückschritt, den er nicht annahm. Formal ist Dürheimer noch Motorsportchef des Konzerns, wird aber nicht mehr wie früher auf den Rennstrecken dieser Welt gesehen. 

Die zehn größten Autohersteller Europas

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,35 Millionen (-2,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,43 Millionen (- 2,0 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,56 Millionen (+5,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,62 Millionen (- 8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,64 Millionen (+ 0,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,75 Millionen (-4,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,8 Millionen (- 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 0,89 Millionen (+1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,11 Millionen (-10,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,49 Millionen (-2,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

Volkswagens Chefaufseher Ferdinand Piëch und Vorstandschef Martin Winterkorn hatten Dürheimer zu Audi geschickt, um den Slogan „Vorsprung durch Technik“ durch Innovationen klarer als in der Vergangenheit zu erfüllen. Piëch signalisierte, dass er sich den Vollblutingenieur als Winterkorn-Nachfolger vorstellen könne

Winterkorn selbst soll Piëch an der Spitze des Aufsichtsrats folgen.

Von

mcs

Kommentare (8)

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Der_Porscheaner

01.09.2013, 17:04 Uhr

Vollblut Ingenieur? Dürheimer ?
Ich lach mich tot. Der größte Bürokrat unter Gottes Sonne. Null Benzin im Blut.
[...]. Für den VW Konzern kein Verlust!
Der wäre etwas für Karstadt oder Ikea ... da kann er Umsatzlisten wälzen.
Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Der_Audianer

01.09.2013, 17:10 Uhr

Eine Pflaume weniger !

nixeahnung

01.09.2013, 19:05 Uhr

hauptsache er nimmt noch ein paar mille mit, macht dann 1 jahr urlaub und fängt dann als regierungsberater an.

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