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20.04.2012

13:19 Uhr

XXL-Lastwagen

MAN-Chef hofft auf Gigaliner

MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen sieht die hochumstrittenen Gigaliner als Chance, um den wachsenden Lastverkehr zu bewältigen. Er sei froh, dass sich die Regierung für einen Feldversuch ausgesprochen habe.

Riesen-Brummis

Auf Achse - unterwegs im Gigaliner

Riesen-Brummis: Auf Achse - unterwegs im Gigaliner

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München„Die Schiene allein wird diese Güterströme nicht aufnehmen können und die deutschen Autobahnen sind bereits heute nahe an ihren Kapazitätsgrenzen“, sagte der Manager am Freitag auf der MAN-Hauptversammlung in München.

„Wir sollten darum ergebnisoffen testen, ob Lang-Lkw nicht doch ihren Beitrag zur Vermeidung eines zukünftigen Verkehrsinfarkts leisten können, indem sie aus drei Fahrten zwei machen“, sagte der Vorstandssprecher.

Die auch als Monster- oder Megatrucks bezeichneten Lang-Lkw sind sehr umstritten. Umweltschützer aber auch Politiker kritisieren etwa, die Fahrzeuge würden mehr Verkehr auf die Straßen und weg von der Schiene bringen. Zudem seien sie für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich und beschädigten Straßen mehr als herkömmliche Lastwagen.

Pachta-Reyhofen wies dies zurück. „Dafür habe ich eigentlich kein Verständnis. Wir können nicht ignorieren, dass nahezu allen Studien zufolge das Güterverkehrsaufkommen in Deutschland auch in den nächsten zehn Jahren im zweistelligen Prozentbereich steigen wird.“ Da könne auch der Lang-Lkw Abhilfe schaffen und die Umwelt schonen.

Von

dpa

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