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12.01.2012

12:47 Uhr

Zahlen 2011

Knorr-Bremse schafft kräftigen Umsatzsprung

Um rund eine Milliarde legte der Umsatz des Zulieferers Knorr-Bremse in 2011 zu. Dank einer guten Konjunktur im Nutzfahrzeugmarkt und einer Erholung der Schienen-Sparte konnte das Unternehmen kräftig zulegen.

Der Hauptsitz des Knorr-Bremse Konzerns in München: Der Zulieferer konnte in 2011 eine Umsatzsteigerung verbuchen. obs

Der Hauptsitz des Knorr-Bremse Konzerns in München: Der Zulieferer konnte in 2011 eine Umsatzsteigerung verbuchen.

MünchenDer Bahn-, Bus- und Lkw-Zulieferer Knorr-Bremse hat 2011 seinen Umsatz kräftig gesteigert. Die Erlöse kletterten nach Konzernangaben von Donnerstag auf 4,24 Milliarden Euro - ein Zuwachs von einer guten halben Milliarde oder 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders kräftig fiel das Plus im Nutzfahrzeuggeschäft aus, weil die Märkte in Europa und Nordamerika weiter zulegten. Die größere Schienen-Sparte profitierte besonders von der Erholung des Frachtmarktes in Nordamerika.

Knorr-Bremse stellt Bremsen für Hochgeschwindigkeitszüge, Lokomotiven, Straßen- und U-Bahnen, Lastwagen und Busse her. Daneben produziert das Unternehmen auch Türen, Klimaanlagen, Toiletten und Scheibenwischer für Schienenfahrzeuge sowie elektronische Steuerungen oder Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge. 2010 erzielte der Konzern mit Sitz in München einen Jahresüberschuss von 239 Millionen Euro. Gewinnzahlen für 2011 und eine Prognose für 2012 will Knorr-Bremse bei der Bilanzpressekonferenz am 27. März veröffentlichen. 

Offen ist, ob bis dahin ein neuer Konzernchef präsentiert wird. Der bisherige Amtsinhaber, Raimund Klinkner, schied zum Jahreswechsel aus. Am 1. Januar übernahm Finanzvorstand Lorenz Zwingmann übergangsweise die Aufgabe des Vorstandssprechers. Bis wann ein Nachfolger für Klinkner gefunden werden soll, dazu äußert sich das Unternehmen nicht.

Knorr-Bremse-Eigner Heinz Hermann Thiele hatte im vergangenen Jahr mit seinem Einstieg beim Bahntechnikkonzern Vossloh von sich reden gemacht. Die geplante Aufstockung des Anteils von rund 15 auf 25 Prozent wird derzeit von den Kartellbehörden in Deutschland und Österreich geprüft.

Von

rtr

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