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15.03.2012

19:42 Uhr

Zeitungsbericht

Konsequenzen für Ex-Führung von Solar Millennium

Auf die früheren Aufsichtsräte und Vorstände von Solar Millennium könnten einem Zeitungsbericht zufolge Schadenersatzansprüche zukommen. Der Solarkraftwerk-Planer reichte im Dezember 2011 Insolvenz ein.

Der Schriftzug von Solar Millennium am Firmensitz. dapd

Der Schriftzug von Solar Millennium am Firmensitz.

ErlangenFrühere Aufsichtsräte und Vorstände des insolventen Solarkraftwerk-Planers Solar Millennium könnte die Pleite des Unternehmens teuer zu Stehen kommen. „Wir prüfen in Zusammenhang mit dem US-Geschäft Schadenersatzansprüche gegen ehemalige Vorstände und Aufsichtsräte der Solar Millennium AG“, sagte der Insolvenzverwalter Volker Böhm der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag). „Man muss untersuchen, ob und inwieweit unternehmerische Fehler gemacht wurden und auf welcher Informationsbasis man die Entscheidungen getroffen hat, immer wieder neue Gelder in die USA zu überweisen“, sagte Böhm.

Nach Informationen der Zeitung flossen rund 80 Millionen Euro aus der Firmenzentrale in Erlangen in die USA, unter anderem, um die Planungen für das weltgrößte Solarkraftwerk im kalifornischen Blythe voranzutreiben. Schon vor der Pleite im Dezember hatte Solar Millennium 2011 gravierende Probleme mit dem Prestigeprojekt eingeräumt.

Von

dpa

Kommentare (1)

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PublicAffairs

16.03.2012, 09:40 Uhr

Alter Wein in neuen Schläuchen. Dass der Insolvenzverwalter im Sinne der Gläubiger auch Schadensersatzansprüche gegen die Geschäftsführung prüft ist Standart. Davon abgesehen, dass der Hr. Böhm das schon Anfang 2012 mitgeteilt hat. Kutios wie gewisse Meldungen wiederholt publiziert werden. Ein Schelm, wer das...

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