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09.01.2008

11:47 Uhr

Zeugenaussage

VW-Affäre: Piëch gibt sich ahnungslos

Ferdinand Piëch will in seiner Zeit als VW-Chef nichts von Lustreisen und Sonderzahlungen auf Firmenkosten gewusst haben. Vor dem Landgericht Barunschweig sagte der Aufsichtsratsvorsitzende, die „Unregelmäßigkeiten“ hätte er bei Kenntnis „vehement verfolgt und abgestellt“. Pikante Gerüchte seien ihm allerdings zu Ohren gekommen.

Ferdinand Piech trifft zu der Verhandlung vor dem Landgericht Braunscheig ein. Foto: rtr

Ferdinand Piech trifft zu der Verhandlung vor dem Landgericht Braunscheig ein. Foto: rtr

HB BRAUNSCHWEIG. Das VW-interne Konto 1860, über das Spesen des Betriebsrates und Vergnügungen auf Firmenkosten abgerechnet wurden, sei nur eines von 6 000 bis 7 000 Konten gewesen, sagte der 70-Jährige. „In meiner Zeit als Vorstandsvorsitzender hatte ich keinerlei Anlass, mich mit dem Konto zu beschäftigen“.

Piëch betonte, dass er für die Sonderbonuszahlungen an den früheren Betriebsratschef Klaus Volkert nicht verantwortlich gewesen sei. „Irgendwelche konkreten Zusagen zu Bezügen des Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert habe ich zu keinem Zeitpunkt gemacht,“ sagte er. Es könne lediglich sein, dass ihn VW-Personalchef Peter Hartz angesprochen habe, um Volkert wie einen leitenden Angestellten zu bezahlen.

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