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20.08.2013

09:37 Uhr

Ziegelhersteller

Wienerberger erwartet bessere Geschäfte

Der Jahresstart fiel beim Ziegelhersteller Wienerberger eher durchwachsen aus. Schuld sollen klamme öffentliche Kassen und die restriktive Kreditvergabe sein. Für das zweite Halbjahr werden bessere Geschäfte erwartet.

Insbesondere bei Dachziegeln rechnet Wienerberger mit einer steigenden Nachfrage. dpa

Insbesondere bei Dachziegeln rechnet Wienerberger mit einer steigenden Nachfrage.

WienDer weltgrößte Ziegelhersteller Wienerberger hofft nach einem durchwachsenen Jahresstart auf anziehende Geschäfte im zweiten Halbjahr. Zwar werde das Marktumfeld in Europa wegen der klammen öffentlichen Kassen und der restriktiven Kreditvergabe der Banken weiter schwierig bleiben, teilte der Konzern am Dienstag mit. Insbesondere bei Dachziegeln rechne Wienerberger jedoch mit einer steigenden Nachfrage und gehe daher für 2013 weiterhin von einem operativen Gewinn (Ebitda) von rund 260 Millionen Euro aus.

Im zweiten Quartal stieg das Ebitda um sieben Prozent auf 104,2 Millionen Euro, der Umsatz legte um 24 Prozent auf 768,5 Millionen Euro zulegte. Das lag im Rahmen der Analystenerwartungen. Unter dem Strich fiel der Gewinn auf 19,3 von 66,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, in dem Wienerberger von einem positiven Sondereffekt profitiert hatte.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Von

rtr

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