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07.07.2012

14:58 Uhr

Zu teuer

BASF fordert Ende der Ökostrom-Förderung

Förderung und Ertrag von Solarenergie stehen laut BASF in keinem Verhältnis. Vorstandsmitglied Schwager fordert deshalb ein Ende der Subventionen. Gleichzeitig warnt er vor einer Kostenexplosion durch den Atomausstieg.

Solarenergie: Zu teuer, zu wenig Leistung - meint BASF. dpa

Solarenergie: Zu teuer, zu wenig Leistung - meint BASF.

HannoverDer Chemieriese BASF fordert den Ausstieg aus der Ökostrom-Finanzierung. „Wir müssen schrittweise aus der Subventionierung der erneuerbaren Energien aussteigen“, sagte Vorstandsmitglied Harald Schwager in einem Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Er begründete seinen Vorstoß unter anderem damit, dass allein der Solarstrom mit sechs Milliarden Euro im Jahr gefördert werde, aber nur vier Prozent zur Versorgung beitrage.

Mit der Energiewende geht Deutschland aus seiner Sicht in ein sehr unbeständiges System ohne ausreichende Speicherfähigkeit. Zudem würden allein die Kosten für den Bau und Betrieb ausreichender Speicher die Börsenstrompreise bis 2050 mindestens verdoppeln.

Der Chemiekonzern lehnt auch die derzeit diskutierte Einrichtung sogenannter Kapazitätsmärkte ab. Dabei sollen konventionelle Kraftwerke dafür entschädigt werden, dass sie wegen der Vorfahrt für Ökostrom seltener laufen. „Der Markt ist effizienter als jede Regulierung“, sagte Schwager.

Von

dpa

Kommentare (1)

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vandale

08.07.2012, 00:04 Uhr

Die BASF betreibt in Ludwigshafen einen der weltweit grössten Chemieparks. Viele der Prozesse sind energieintensiv. Einen erheblichen Teil des Stroms und des Dampfes erzeugt die BASF in eigenen Anlagen. Dennoch bleibt die Abhängigkeit vom Netz. Ausserhalb Europas kostet Strom 1/2 soviel wie in Europa. Es drohen auch keine CO2 Zertifikate.

Die BASF hat grosse Angst ihren grössten Chemiepark durch die Oekoreligion zu verlieren.

Vandale

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