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21.02.2013

15:59 Uhr

Zug- und Flugzeugbauer

Bahn-Werksschließung belastet Bombardier

Die Abwicklung des Bahn-Werks in Aachen pulverisiert förmlich den Quartalsgewinn von Bombardier. Selbst das bereinigte Ergebnis erleidet einen Dämpfer – ähnlich wie die Hoffnungen auf den neuen Learjet des Konzerns.

Bombardier-Standort in Henningsdorf: Zunächst soll das Werk in Aachen geschlossen werden. dpa

Bombardier-Standort in Henningsdorf: Zunächst soll das Werk in Aachen geschlossen werden.

TorontoDie Schließung des traditionsreichen Bahn-Werks in Aachen hat dem kanadischen Zug- und Flugzeugbauer Bombardier die Bilanz verhagelt. Kosten in Zusammenhang mit einem Jobabbau in der Zugsparte und der Aufgabe des Werks, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1838 zurückreichen, brockten Bombardier im vierten Quartal einen Gewinnrückgang von 93 Prozent auf umgerechnet knapp elf Millionen Euro ein, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Aber auch auf um Sondereffekte bereinigter Basis fiel das Ergebnis um 17 Prozent, was hauptsächlich auf die Zugsparte zurückzuführen ist. Dort sollen insgesamt 1.200 Stellen abgebaut werden. In Aachen sind 400 Mitarbeiter betroffen. Bombardier hat hierzulande noch mehrere andere Standorte, darunter in Hennigsdorf bei Berlin.

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Der Konzern erklärte zudem, dass der Learjet 85 wegen verschiedener technologischer Schwierigkeiten erst im Sommer 2014 in Dienst gestellt werden soll. Am für Juni geplanten Erstflug des neuen Passagiermaschine seiner C-Serie, mit der Bombardier auf dem Markt der großen Konkurrenten Airbus und Boeing mitmischen will, hielt das Unternehmen fest.

Es konnte zudem mit einem Verkaufserfolg aufwarten: Die russische Flugzeugleasinggesellschaft Iljuschin Finance bestellte für über drei Milliarden US-Dollar bis zu 42 Maschinen, die Platz für 100 bis 149 Passagiere bietet. Hauptkonkurrent von Bombardier bei den kleineren Flugzeugtypen für weniger als 100 Passagiere ist Embraer aus Brasilien.

Von

rtr

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