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08.06.2011

13:27 Uhr

Zukäufe geplant

Jenoptik will nach Schuldenabbau wieder wachsen

Jenoptik ist wieder zurück in der Gewinnzone und will in Asien und den USA zukaufen. Der Technologiekonzern hat im vergangenen Jahr seine Nettoverschuldung auf 73,5 Millionen Euro halbiert.

Vorstandsvorsitzender Michael Mertin bei der Hauptversammlung in Weimar. Quelle: dpa

Vorstandsvorsitzender Michael Mertin bei der Hauptversammlung in Weimar.

Weimar/JenaDer Technologiekonzern Jenoptik ist beim Schuldenabbau vorangekommen. 2010 sei nicht nur die Rückkehr in die Gewinnzone, sondern auch die Halbierung der Nettoverschuldung erreicht worden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Jenoptik AG, Michael Mertin, am Mittwoch auf der Aktionärsversammlung des Unternehmens in Weimar.

Per Ende März habe sich die Verschuldung, die in der Vergangenheit durch Firmenübernahmen und Großprojekte entstanden war, auf 73,5 Millionen Euro verringert. Mertin verwies auf Großaufträge und bekräftigte die Geschäftsprognose für 2011 mit einem Betriebsergebnis von 40 Millionen Euro. Jenoptik solle wieder "dividendenfähig werden", sagte er auf der Hauptversammlung.

Nach der Rückzahlung von Schulden will der Technologiekonzern jetzt durch Käufe wachsen. "Wir planen Akquisitionen, die sich aus strategischen Überlegungen heraus vor allem auf die Bereiche Laser und Materialbearbeitung, Optische Systeme und Verkehrssicherheit beziehen", sagte Vorstandschef Michael Mertin am Mittwoch bei der Hauptversammlung in Weimar. Gesucht werde in erster Linie in Asien und den USA.

In diesem Jahr strebt der Konzern einen Umsatz von mindestens 510 Millionen Euro an und will einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 40 Millionen Euro erreichen. Eine Dividende für 2010 zahlt Jenoptik nicht.

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