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03.01.2013

15:44 Uhr

Zulassungszahlen

Deutscher Automarkt reißt die Prognose

Ein überraschend schwacher Dezember hat dem Automarkt in Deutschland einen Rückgang bei den Neuzulassungen beschert. Die Prognose von 3,1 Millionen Fahrzeugen wurde knapp verfehlt.

Autoterminal in Bremerhaven: Die Zahl der Neuzulassungen ist 2012 in Deutschland leicht zurückgegangen. dpa

Autoterminal in Bremerhaven: Die Zahl der Neuzulassungen ist 2012 in Deutschland leicht zurückgegangen.

BerlinDie Schuldenkrise in der Eurozone ist auch am deutschen Automobilmarkt im vergangenen Jahr nicht spurlos vorübergegangen. 2012 seien insgesamt 3,1 Millionen Autos registriert worden und damit drei Prozent weniger als noch im Jahr zuvor, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Donnerstag in Berlin mit.

Die Prognose für das Jahr 2012 von „mehr als 3,1 Millionen“ Neuzulassungen wurde damit knapp verfehlt. Für dieses Jahr rechne die Branche mit einem weiteren Rückgang – voraussichtlich drei Millionen Fahrzeuge würden zugelassen.

„2013 wird ein herausforderndes Jahr für die Automobilindustrie“, erklärte Verbandspräsident Matthias Wissmann. Der Pkw-Markt in Westeuropas werde voraussichtlich um weitere drei Prozent im Vergleich zu 2012 schrumpfen auf 11,4 Millionen verkaufte Neuwagen. 2012 belaufe sich der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr nach vorläufigen Schätzungen auf ein Minus von acht Prozent. Insgesamt wurden demnach 11,8 Millionen Autos in Westeuropa verkauft.

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Im Dezember sei die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland ungewöhnlich stark zurückgegangen, und zwar um 16 Prozent, teilte der VDA mit. Insgesamt 204.300 Fahrzeuge seien neu registriert worden. VDA-Präsident Wissmann betonte jedoch, die Zahlen sollten „nicht überbewertet werden“. Im Dezember 2012 habe es vier Arbeitstage weniger gegeben als im Vorjahresmonat 2011. Dies habe einem Fünftel weniger Tage für den Verkauf entsprochen. Bereinigt um diesen Effekt lag der Verkauf nach Angaben des Verbandes der ausländischen Autohersteller, VDIK, „sogar leicht über dem Vorjahresniveau“.

Die größten Automärkte der Welt

Platz 7

Russland - 1,41 Millionen Neuzulassungen (Stand: 1. Halbjahr 2012)

Der russische Markt gehört zu den am stärksten wachsenden Automärkten der Welt. Die Zahl der Neuzulassungen stieg im ersten Halbjahr um Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent.

Platz 6

Indien - 1,48 Millionen Neuzulassungen (Stand: 1. Halbjahr 2012)

Auf der indischen Halbinsel wachsen die Zulassungszahlen rasant, insbesondere bei Kleinwagen. Satte 13 Prozent betrug das Wachstum allein im ersten Halbjahr - ein Ende ist nicht absehbar.

Platz 5

Brasilien - 1,63 Millionen Neuzulassungen (Stand: 1. Halbjahr 2012)

Der Automarkt im größten Land Südamerikas schwächelt im ersten Halbjahr etwas stärker als erwartet. Die Zulassungszahlen schrumpften um 0,4 Prozent.

Platz 4

Deutschland - 1,64 Millionen Neuzulassungen (Stand: 1. Halbjahr 2012)

Auch wenn der deutsche Automarkt nur um ein Prozent im ersten Halbjahr wuchs: Damit erobern die Deutschen den vierten Platz zurück.

Platz 3

Japan - 2,53 Millionen Neuzulassungen (Stand: 1. Halbjahr 2012)

Die Japaner haben die Tsunami-Katastrophe hinter sich gelassen. Kein Automarkt legte im ersten Halbjahr stärker zu. Insgesamt stiegen die Zulassungszahlen im ersten Halbjahr um 57 Prozent.

Platz 2

China - 6,42 Millionen Neuzulassungen (Stand: 1. Halbjahr 2012)

Das rasante Wachstum in China verliert langsam an Fahrt. Trotzdem legte auch der chinesische Markt im ersten Halbjahr um neun Prozent zu.

Platz 1

USA - 7,25 Millionen Neuzulassungen (Stand: 1. Halbjahr 2012)

Die Amerikaner haben die Lust am Autokauf wiederentdeckt. Im ersten Halbjahr legten die Verkaufszahlen um 15 Prozent zu.

2013 erhalte der Weltautomarkt voraussichtlich durch Märkte wie China oder die USA Impulse, erklärte VDA-Präsident Wissmann. Weltweit rücke die Schwelle von 70 Millionen verkauften Neuwagen in greifbare Nähe. „Getragen wird diese Dynamik vor allem vom chinesischen Markt und dem wieder erstarkten Leitmarkt USA“, erklärte Wissmann. Die deutsche Autoindustrie werde „alles daran setzen“, um ihren Weltmarktanteil von einem Fünftel „zu halten und auszubauen“. Drei von vier in Deutschland gebauten Autos gehen demnach in den Export.

Kommentare (1)

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stern

05.01.2013, 19:42 Uhr

mann zock nur noch die deutschen ab was sind das doch schlechte politike von csu und cdu und fdp gehen nur noch gegen das kleine volk keiner verdient mehr so viel geld und die einmahmen werden so oder so nicht für straßen verwendet die brauchen das geld um die löcher zustopfen die sie gemacht haben wie weit wollt ihr es noch treiben euch sollte mal das volk richtig zeigen und ganz deutschland geht mit allen autos auf allen straßen in streick für eine woche seit vorsichtig ihr politiker

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