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04.01.2010

10:05 Uhr

Zulieferer

Bosch gibt in Auto-Sparte wieder Gas

Ein Hoffnungsstreif für die Autobranche. Der Zulieferer Bosch erwartet deutliche Umsatzsteigerungen - und das in der Automobilsparte.

Der Konzernzentrale von Bosch in Gerlingen. Quelle: ap

Der Konzernzentrale von Bosch in Gerlingen.

HB NEU-DELHI. Nach langer Durststrecke erwartet der Autozulieferer Bosch in diesem Jahr ein Anziehen der Geschäfte. In der größten Sparte Automobiltechnik werde der weltweite Umsatz 2010 im Jahresvergleich um zehn Prozent steigen, sagte Spartenchef Bernd Bohr auf einer Pressekonferenz in Neu-Delhi. Die Lagerbestände seien 2009 weitgehend abgebaut worden. In den Industrieländern werde es aber bis 2015/16 dauern, bis das Umsatzniveau von 2007 wieder erreicht werde, fügte der Manager an.

Bosch kämpft wie alle Zulieferer seit 2008 mit Produktionskürzungen der Autobauer. Das Unternehmen musste bereits tausenden Mitarbeitern kündigen und Zehntausende in Kurzarbeit schicken. 2008 sank der Umsatz von Bosch mit Kfz-Technik um sieben Prozent auf 26,5 Mrd. Euro. Für 2009 rechnet der Konzern nach früheren Angaben erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg mit roten Zahlen.

Um aus der Krise zu kommen, setzt Bosch verstärkt auf die Schwellenländer. So will das Stuttgarter Unternehmen in Indien zwischen 2010 und 2012 umgerechnet gut 300 Mio. Euro investieren, wie Bohr nun ankündigte.

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