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11.01.2011

10:08 Uhr

Zulieferer

Knorr-Bremse kommt gut aus der Krise

Der Zulieferer Knorr-Bremse spürt die wieder erstarkende Nachfrage nach Lkws. Das Geschäft zieht deutlich an, die Krise hat Knorr-Bremse hinter sich gelassen.

Eine Fahne mit dem Logo von Knorr Bremse. Pressebild

Eine Fahne mit dem Logo von Knorr Bremse.

HB MÜNCHEN. Der Bahn- und Nutzfahrzeugzulieferer Knorr-Bremse hat die Krise schneller als gedacht hinter sich gelassen und seinen Umsatz im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Dank der schnell wachsenden Märkte in Asien und Lateinamerika legten die Erlöse um gut ein Drittel auf 3,71 Milliarden Euro zu, wie der Hersteller von Bremssystemen am Dienstag mitteilte.

Zu Jahresbeginn hatte das Münchner Unternehmen lediglich ein moderates Wachstum erwartet. Profitieren konnte der Konzern 2010 auch von positiven Währungseffekten, ohne die das Plus bei 28 Prozent gelegen hätte.

Im Krisenjahr 2009 waren die Erlöse des weltgrößten Bremsenherstellers für Schienen- und Nutzfahrzeuge wegen der Lkw-Krise auf 2,76 Milliarden Euro eingebrochen. Der Überschuss schrumpfte um rund die Hälfte auf 99 Millionen.

Die Nutzfahrzeugmärkte hatten sich in einigen Teilen der Welt zuletzt aber merklich erholt. Dennoch sei das Vorkrisenniveau in Europa und Nordamerika noch nicht erreicht, erklärte Knorr-Bremse. Für das angelaufene Jahr erwartet das Unternehmen eine „insgesamt positive Geschäftsentwicklung in einem weiter volatilen Umfeld“. Seine Jahresbilanz will Knorr-Bremse Ende März vorlegen.

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