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12.01.2015

11:35 Uhr

Zulieferer Knorr-Bremse

Wachstumsschub dank Chinageschäft

Dank guter Geschäfte in China und Nordamerika hat Knorr-Bremse 2014 ein Umsatzplus von 21 Prozent zum Vorjahr eingefahren. Der Auftragseingang erreichte Rekordwerte, auch für 2015 zeigt sich der Zulieferer optimistisch.

Das starke Wachstum verdankt Zulieferer Knorr-Bremse vor allem chinesischen Hochgeschwindigkeits- und Nahverkehrszügen. dpa

Das starke Wachstum verdankt Zulieferer Knorr-Bremse vor allem chinesischen Hochgeschwindigkeits- und Nahverkehrszügen.

MünchenGlänzende Geschäfte mit der Ausrüstung von Zügen in China und von Lastwagen in Nordamerika haben dem Zulieferer Knorr-Bremse einen Wachstumsschub beschert. Der Umsatz kletterte 2014 auf 5,2 Milliarden Euro, das sind 21 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie der Münchner Hersteller von Nutzfahrzeug-Bremsen, Türen oder Klimaanlagen für Züge am Montag mitteilte.

Auch das Ergebnis habe unerwartet stark zugelegt. Wieviel Gewinn hängen blieb, will Knorr-Bremse erst zur Bilanzpressekonferenz am 24. März offenlegen. 2013 fuhr der Konzern einen Jahresüberschuss von 367 Millionen Euro und eine Rendite von 8,5 Prozent ein.

Wie es in der Mitteilung weiter hieß, wuchs im vergangenen Jahr die Sparte Schienenfahrzeuge, der größere der beiden Bereiche, um fast ein Drittel, angetrieben vor allem von der Nachfrage nach Komponenten für chinesische Hochgeschwindigkeits- und Nahverkehrszüge. Die Münchner sind seit Ende der 1970er Jahre in der Volksrepublik aktiv und erwirtschaften dort inzwischen knapp ein Viertel ihres gesamten Umsatzes.

Die Sparte Nutzfahrzeuge legte um acht Prozent zu, weil die Geschäfte außer in den USA auch in Europa und China besser liefen.

Der Auftragseingang zog auf den Rekordwert von 5,5 Milliarden Euro an und stimmte das Management um den streitbaren Aufsichtsratschef und Eigentümer Heinz Hermann Thiele zuversichtlich. „Für 2015 erwartet das Unternehmen eine positive Geschäftsentwicklung“, hieß es.

Seit Jahresanfang wird Knorr-Bremse vom früheren Nutzfahrzeugchef Klaus Deller geführt. Der Manager war nach langen Jahren in München im Sommer 2014 ausgeschieden – eigentlich, um Vorstandsvorsitzender des fränkischen Familienkonzerns Schaeffler zu werden.

Doch die Herzogenauracher servierten ihn noch vor Amtsantritt ab, zahlten ihm dafür aber rund elf Millionen Euro. Dellers Vorgänger als Knorr-Bremse-Chef, Michael Buscher, hatte nach nur anderthalb Jahren den Posten wieder abgegeben.

Von

rtr

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