Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.02.2005

17:41 Uhr

Zulieferer rechnen mit schneller wachsenden Umsätzen

Schub für die Hersteller von Diesel-Rußfiltern

Hersteller und Zulieferer von Diesel-Rußpartikelfiltern versprechen sich nach einem Bericht des Handelsblatts (Freitagausgabe) von der angekündigten steuerlichen Förderung schneller wachsende Umsätze.

HB DÜSSELDORF. Die Ankündigung der Regierungskoalition, Diesel-PKWs mit Filtertechnik ab 2006 bis zu 350 Euro Steuernachlass zu gewähren, „dürfte die Eigendynamik des Marktes beschleunigen“, heißt es beim Esslinger Abgasspezialisten Eberspächer. Der Umsatz mit dieser Technologie wird sich nach Schätzungen von Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research in Europa in den kommenden fünf Jahren von etwa 150 Millionen Euro auf deutlich über eine Milliarde Euro steigern. Die deutschen Automobilhersteller haben sich dazu verpflichtet, unabhängig von einer staatlichen Förderung bis spätestens 2009 alle Diesel-Modelle mit einem Rußfilter auszustatten.

Außer Eberspächer dürften von der Nachfragebelebung die Zulieferer Faurecia (Frankreich) und Arvin Meritor (USA) sowie der in Deutschland produzierende US-Zulieferer Tenneco profitieren. Engpässe gibt es auf Grund der gestiegenen Nachfrage schon jetzt bei der Lieferung der eigentlichen Filterkerne auf Keramikbasis. Sie stammen vom französisch-japanischen Ibiden und der japanischen NGK. Sie wurden überrascht von der großen Nachfrage. So wurden allein in Deutschland 2004 bereits rund 190 000 Diesel-PKW mit Filter abgesetzt. Das Potenzial ist angesichts von gut 1,4 Millionen neuer Diesel jährlich in Deutschland und 6,7 Millionen in Westeuropa noch bei weitem nicht ausgeschöpft.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×