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24.02.2006

08:55 Uhr

Zwangsabfindung steht bevor

RAG erreicht Zwischenziel für Börsengang

Der Mischkonzern RAG hat bei der vollständigen Übernahme der Degussa AG ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die verbliebenen Degussa-Aktionären müssen mit einer Zwangsabfindung rechnen.

HB DÜSSELDORF. Mit Wirkung zum 23. Februar und damit vier Tage vor dem Ende der Angebotsfrist stünden der RAG nun 95,36 Prozent am Grundkapital der Degussa zu, teilte die RAG am Freitag mit. Diese Zahl beinhalte den von Eon gehaltenen Degussa-Anteil, den die RAG übernehmen wird. Damit sei die Voraussetzung für eine Zwangsabfindung der verbliebenen Degussa-Aktionäre erfüllt. Im Anschluss an dieses so genannte Squeeze-Out-Verfahren strebt die RAG eine Einstellung des Börsenhandels mit den Degussa-Anteilsscheinen an.

„Wir kommen unserem großen Ziel, dem Börsengang, einen weiteren entscheidenden Schritt näher“, betonte RAG-Chef Werner Müller. Die RAG hatte Ende Januar ein freiwilliges Übernahmeangebot an die freien Degussa-Aktionäre in Höhe von 42 Euro je Aktie abgegeben.

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