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11.01.2005

14:55 Uhr

Zwischen „Angstattacken“ und neuem Schwung

US-Autobauer unter Druck

Schon seit Jahren sind gerade die japanischen Autobauer in den USA, dem wichtigsten PKW-Markt der Welt, auf dem Vormarsch. Doch erst jetzt, nachdem der Marktanteil der amerikanischen Autoproduzenten unter 60 Prozent gefallen ist, scheinen die Konzerne aus Detroit die Gefahr zu realisieren.

HB DETROIT. Daniel Howes, einer der angesehensten amerikanischen Autokolumnisten, beobachtet auf der diesjährigen Autoshow in Detroit regelmäßige „Angstattacken“ der US-Hersteller. „Diese Show zeigt, was passiert, wenn die dominanten Spieler in einer wettbewerbsintensiven Industrie sich nicht bewegen. Die guten alten Tage sind vorbei“, lautet sein kritisches Fazit.

Vor allem bei Ford und General Motors (GM), den Verlierern des Autojahres 2004, ist die Stimmung auf der wichtigsten amerikanischen Automesse etwas gedrückt, sagen Beobachter übereinstimmend. Neben sinkenden Absatzzahlen und hohen Rabatten drücken die vielen Mrd. Dollar die Stimmung, die die US-Autobauer für Gesundheits- und Pensionskosten ihrer Mitarbeiter aufwenden müssen.

Doch es gibt auch Lichtblicke in der Cobo Hall am Detroit River. US-Fernsehkommentatoren sprechen von der „grünsten Autoshow“, die es je gab - vor allem die Vielzahl von Hybrid-Projekten wird als Kampfansage an die Konkurrenz aus Fernost gewertet. Und hier zeigen GM, Ford und Chrysler gleich einen ganzen Strauß neuer Modelle.

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