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31.01.2007

09:08 Uhr

Zwischenbilanz

Honda kann nicht genug Autos liefern

Japans zweitgrößter Autobauer Honda hat im abgelaufenen Quartal zwar mehr verdient als noch vor einem Jahr, aber die Erwartungen der Analysten verfehlt. Der Ausrutscher war nicht zuletzt Produktionsengpässen geschuldet. Entmutigen lässt sich Honda dennoch nicht – ganz im Gegenteil.

HB TOKIO. Unterm Strich hat Honda nahezu 9 Prozent mehr verdient. Der Nettogewinn in den drei Monaten bis Ende Dezember kletterte auf knapp 145 Mrd. Yen (etwa 921 Mill. Euro), wie Honda am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt jedoch mit fast 154 Mrd. Yen gerechnet. Auch der um 5,2 Prozent gestiegene Betriebsgewinn von 205 Mrd. Yen fiel niedriger als die Schätzungen der Marktexperten aus. Der Umsatz legte im dritten Quartal um 12 Prozent zu auf 2,77 Billionen Yen.

Für das Gesamtjahr erhöhte Honda seine Nettogewinnprognose auf 560 Mrd. Yen von zuvor 555 Milliarden. Analysten rechneten bisher allerdings mit 567 Mrd. Yen. Die Prognose für den Betriebsgewinn beließ Honda bei 820 Mrd. Yen.

Honda profitierte vor allem von der starken Nachfrage nach seinen Autos in Europa und dem schwachen Yen. In den USA ging der Verkauf hingegen zurück, allerdings konnte Honda den Angaben zufolge dort die Nachfrage vor allem nach seinem Kompaktmodell Civic schlichtweg nicht befriedigen.

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