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19.04.2006

13:42 Uhr

Zwischenbilanz

Pfizer verdient mehr

Trotz rückläufiger Erlöse hat der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer im ersten Quartal 2006 seinen Gewinn gesteigert.

dpa-afx NEW YORK. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) sei von 0,54 Dollar im Vorjahreszeitraum auf 0,61 Dollar geklettert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die 20 von Thomson Financial/First Call befragten Experten hatten für die Monate Januar bis März im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 0,53 Dollar erwartet.

Der bilanzierte Gewinn je Aktie sei von 0,04 Dollar im ersten Quartal 2005 auf 0,56 Dollar gestiegen. Dagegen seien die Erlöse von 13,09 auf 12,66 Mrd. Dollar zurückgegangen, hieß es weiter. Die Experten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 12,98 Mrd. Dollar gerechnet.

Pfizer bestätigte gleichzeitig seine Prognosen für den Umsatz und den bereinigten Gewinn in den Jahren 2006 bis 2008. In diesem Jahr werde das bereinigte EPS voraussichtlich 2,00 Dollar erreichen, sagte der stellvertretende Verwaltungsratschef David Shedlarz. Das Netto-EPS werde zwischen 1,56 und 1,60 Dollar erwartet. Shedlarz bekräftigte, dass der Umsatz 2006 auf Vorjahresniveau liegen dürfte.

Mit seinem umsatzstärksten Mittel, dem Cholesterinsenker Lipitor, erzielte Pfizer eine währungsbereinigte Steigerung der Erlöse um drei Prozent auf 3,11 Mrd. Dollar. Negative Währungseffekte hätten allerdings dafür gesorgt, dass der Umsatz tatsächlich nur um ein Prozent zugelegt habe.

Pfizer kaufte nach eigenen Angaben im ersten Quartal Aktien im Wert von einer Milliarde Dollar zurück. Für diesen Zweck werde im zweiten Quartal noch einmal ein Betrag in dieser Größenordnung aufgewandt. Insgesamt sollen in diesem Jahr vier Mrd. Dollar in das Aktienrückkauf-Programm fließen.

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