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14.08.2013

11:34 Uhr

Ingenieurdienstleister

Bertrandt weiter auf der Überholspur

Die Nachfrage nach Neuentwicklungen und Tests in der Automobilbranche scheint nicht stagnieren zu wollen. Die Mitarbeiterzahl von Ingenieurdienstleister Bertrandt hat sich in den letzten vier Jahren fast verdoppelt.

Vorstandsvorsitzender Dietmar Bichler des Ingenieur-Dienstleisters Bertrandt hat allen Grund, so fröhlich dreinzuschauen. Bertrandts Umsatz scheint nicht aufzuhören zu wachsen. dpa

Vorstandsvorsitzender Dietmar Bichler des Ingenieur-Dienstleisters Bertrandt hat allen Grund, so fröhlich dreinzuschauen. Bertrandts Umsatz scheint nicht aufzuhören zu wachsen.

StuttgartDer Ingenieur-Dienstleister Bertrandt profitiert weiter von der wachsenden Modellvielfalt der Autobauer. Trotz der deutlich aufgestockten Belegschaft kletterte der Betriebsgewinn in den ersten neun Monaten des noch bis Ende September laufenden Geschäftsjahres 2012/13 um 4,8 Prozent auf 55,8 Millionen Euro. Die Nachfrage der Automobilhersteller nach Entwicklungsdienstleistungen sei unverändert hoch, teilte Bertrandt am Mittwoch in Ehningen bei Stuttgart mit. Die Schwaben entwickeln und testen für Fahrzeughersteller Antriebe, Elektronik und Fahrwerke.
Der Umsatz legte in den drei Quartalen bis Ende Juni um zehn Prozent auf 570,2 Millionen Euro zu und wuchs damit stärker als das Ergebnis. Denn um die steigende Nachfrage bedienen zu können, stockte das mit Dienstleistern wie Edag, Magna und MBtech konkurrierende Unternehmen die Belegschaft binnen Jahresfrist kräftig um mehr als 900 Beschäftigte auf rund 10.500 Mitarbeiter auf. Binnen vier Jahren hat der vor allem für die deutschen Automobilbauer tätige Dienstleister damit seine Belegschaft verdoppelt.

Bei den Investitionen trat das zu einem Viertel der Sportwagenmarke Porsche gehörende Unternehmen indes auf die Bremse und gab in den Monaten Oktober bis Juni nur 23,6 Millionen Euro aus, etwa für neue Prüfstände. Im Vorjahreszeitraum waren noch 31,3 Millionen Euro investiert worden.
Zu den weiteren Geschäftsaussichten äußerte sich der Vorstand im Zwischenbericht wie gewohnt vage. Sofern die Fahrzeughersteller weiter Geld in neue Modelle und Technologien steckten und Dienstleister mit der Entwicklung betrauten, sei mit einer "erfolgreichen" Unternehmensentwicklung zu rechnen, schrieb das Unternehmen. Das vorherige Geschäftsjahr 2011/12 hatte Bertrandt mit Rekorden abgeschlossen: Der Umsatz war auf 709 Millionen Euro geklettert, das Betriebsergebnis auf 75 Millionen Euro gestiegen.

Von

rtr

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