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26.12.2013

15:54 Uhr

Internetseite abgeschaltet

McDonald's und die ungesunden Cheeseburger

McDonald's hat eine Website mit Tipps für die eigenen Mitarbeiter abgeschaltet. Dort hatte es nicht nur Tipps gegeben, wie man mit wenig Lohn über die Runden kommt. Auch waren Cheeseburger als ungesund bezeichnet worden.

Doppelter Cheesburger von McDonald's. Reuters

Doppelter Cheesburger von McDonald's.

WashingtonNach wochenlanger Kritik hat die amerikanische Fast-Food-Kette McDonald's eine Internetseite mit Informationen für ihre US-Mitarbeiter abgeschaltet. Das Angebot hatte unter anderem für Spott in den Medien gesorgt, weil es den McDonald's-Angestellten erklärte, dass eine Mahlzeit mit Cheeseburger und Pommes „ungesund“ sei, berichtete der TV-Sender CNBC.

Die von einer externen Firma erstellte Seite habe Links zu veralteten Informationen enthalten sowie „unberechtigte Kritik und unangemessene Kommentare“ hervorgerufen, teilte das Unternehmen während der Weihnachtstage als Begründung für die Abschaltung mit. „Eine Kombination von Faktoren hat es uns überdenken lassen und wir haben den Anbieter angewiesen, die Website zu entfernen.“

Die zehn größten Gastronomiebetriebe Deutschlands

Platz 10

Aral

Die Tankstellenkette erzielte laut Deutschem Fachverlag im Jahr 2012 einen Umsatz von 175,8 Millionen Euro mit seinen „Petit Bistro“-Verkaufsstellen in 1084 Tankstellen. Damit gab es Stagnation im Vergleich zum Vorjahr.

Platz 9

Ikea

Vom Skandal um Pferdefleisch in den beliebten Hackfleischbällchen „Köttbullar“ war im vergangenen Jahr noch nicht die Rede. Die Restaurants in den 46 Ikea-Möbelhäusern konnten 1012 einen Umsatz von 179 Millionen Euro verbuchen, ein Plus von etwa 2,5 Prozent.

Platz 8

SSP Deutschland

Der Betreiber von Restaurants und Geschäften in Bahnhöfen und Flughäfen musste einen leichten Umsatzrückgang um drei Millionen auf 182 Millionen Euro verkraften.

Platz 7

Subway

Die Zahl der Filialen der Sandwich-Kette ging zwar leicht um 12 auf 600 zurück im Jahr 2012. Doch der Umsatz konnte geschätzt um zehn auf 185 Millionen Euro zulegen.

Platz 6

Yum Restaurants

In China kämpft der Yum-Konzern mit Umsatzrückgängen bei seiner Marke Kentucky Fried Chicken, nachdem Nachrichten über minderwertiges Hühnerfleisch die Runde gemacht hatten. Auch die Pizza-Hut-Kette und Taco Bells gehören zum Unternehmen. In Deutschland baute Yum die Zahl der Filialen im Jahr 2012 um 16 auf 157 aus und steigerte den Umsatz um mehr als zehn Prozent auf 199 Millionen Euro. Das reichte für Rang 6 statt Rang 7 im Vorjahr.

Platz 5

Nordsee

Unter den größten fünf Unternehmen gab es keine Veränderung. Die Nordsee-Fischrestaurants machten 291 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2012 ein Rückgang um zehn Millionen Euro. Auch die Zahl der Filialen ging zurück auf 336 Restaurants (Vorjahr: 345).

Platz 4

Autobahn Tank & Rast

Insgesamt 392 Raststätten an Autobahnen betreibt das Unternehmen. Der Umsatz belief sich 2012 geschätzt auf 599 Millionen Euro. Damit gelang nur ein minimales Plus.

Platz 3

LSG Lufthansa Service

Der Caterer der Fluggesellschaft Lufthansa steigert den Umsatz um etwas mehr als zwei Prozent auf 730 Millionen Euro.

Platz 2

Burger King

Die Fast-Food-Kette hat 700 Restaurants (Vorjahr: 696) und legte 2012 geschätzt beim Umsatz um etwas mehr als fünf Prozent auf 833 Millionen Euro zu. Das reichte nicht, um sich näher an den Erzrivalen heranzupirschen …

Platz 1

McDonald’s

… der unangefochten auf Rang 1 liegt. Mit 1440 Restaurants setzt McDonald’s 3,25 Milliarden Euro um und wuchs prozentual zwar langsamer als Burger King. Doch absolut legte der Umsatz um 52 Millionen Euro zu. Allerdings sackte die Zahl der Gäste unter die 2011 noch geknackte Marke von eine Milliarde.

Neben den Ernährungsratschlägen, die den Besuch eines Fast-Food-Restaurants als „Herausforderung“ beschrieben, wenn man gesund essen wolle, führte die Seite laut US-Medien auch andere Tipps für die Beschäftigten auf. Sie sollten ihren Hausangestellten gelegentlich Trinkgeld geben, habe es etwa geheißen. Kritiker betonen, dass McDonald's-Beschäftigte oft nur den gesetzlichen Mindestlohn verdienen und ihr Einkommen mit staatlicher Unterstützung aufstocken müssen.

Von

afp

Kommentare (1)

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Merkur

27.12.2013, 09:55 Uhr

Da hat wohl jemand die Wahrheit gesagt, die das Unternehmen aber natürlich nicht hören - und schon gar nicht lesen (veröffentlicht sehen) will.

Aber seit wann können sich Mc Donalds Angestellte denn Hauspersonal leisten??? Die verdienen doch selbst zu wenig zum Leben.

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