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30.10.2012

11:48 Uhr

Investitionen

Deutsche Firmen forschen mehr

Laut einer Untersuchung der Unternehmensberatung Booz & Company haben deutsche Firmen ihr Forschungsbudget weiter aufgestockt. Dabei sind die innovativsten Unternehmen nicht immer die mit dem umfangreichsten Mitteln.

Gerade Pharmafirmen haben riesige Forschungsbudgets. ap

Gerade Pharmafirmen haben riesige Forschungsbudgets.

DüsseldorfDeutsche Unternehmen investieren in die Zukunft. Um satte 14,8 Prozent stockten sie im vergangenen Jahr ihre Budgets für Forschung & Entwicklung (F&E) auf. Zum Vergleich: Weltweit stiegen die Ausgaben um 9,6 Prozent, in europäischen Unternehmen sogar nur um 5,4 Prozent. Das zeigt eine Analyse der Strategieberatung Booz & Company unter den 1000 Unternehmen mit den weltweit höchsten Ausgaben für Innovationen.Untersucht wurden nur Firmen, die ihre Budgets veröffentlichen.

Nach Schätzungen von Booz wurden 2011 weltweit 1200 Milliarden Dollar in F&E investiert, 40 Prozent davon vom öffentlichen Sektor. Die Innovationsbudgets der Top-1000-Konzerne summierten sich auf 603 Milliarden Dollar. Firmen mit Hauptsitz in Deutschland halten mit 44,3 Milliarden Dollar 7,4 Prozent an den weltweiten Aufwendungen. Deutschland bleibt damit unangefochten Europameister der Forschungsinvestoren. Es folgen Frankreich mit 32,3 Milliarden Dollar (+ 8,8 Prozent) und die Schweiz mit 30,2 Milliarden Dollar (+ 6,7 Prozent).

Auffällig: Die Schwellenländer holen bei Innovationen mit großen Schritten auf. Firmen aus China und Indien haben ihre F&E-Budgets 2011 im Schnitt um 27 Prozent aufgestockt – wenn auch von relativ niedrigem Niveau aus. Ein asiatisches Unternehmen ist auch der größte Forschungsinvestor der Welt: Toyota. Der Autobauer konnte sich vom sechsten Platz deutlich verbessern. Die Japaner entwickeln bis 2015 allein 21 neue oder überarbeitete Pkw-Modelle mit Vollhybrid.

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