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10.01.2007

18:00 Uhr

1 000 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben

Bacoc-Gruppe will BenQ Mobile kaufen

Die Hamburger Bacoc-Gruppe will den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile kaufen. „Wir werden bis 19. Januar ein Angebot abgeben“, sagte Bacoc-Chef Stefan Baustert dem Handelsblatt. Derzeit werde an den Details der Offerte gearbeitet.

Bei den Verhandlungen über eine Übernahme von Benq Mobile drängt die Zeit. Quelle: dpa

Bei den Verhandlungen über eine Übernahme von Benq Mobile drängt die Zeit.

DÜSSELDORF. Eine Sprecherin von Insolvenzverwalter Martin Prager bestätigte Gespräche mit dem Unternehmen. Ein abgesicherter Finanzierungsplan liege aber noch nicht vor, sagte die Sprecherin.

Neben Bacoc gebe es eine Reihe anderer Interessenten. Bacoc will die BenQ-Zentrale in München schließen und nur das Werk im nordrhein-westfälischen Kamp-Lintfort weiter betreiben. Von den ehemals 3 000 Arbeitsplätzen sollen nach Angaben von Baustert 1 000 erhalten bleiben. Ziel der Übernahme sei es, das eigene Produktspektrum von Notebooks und Taschencomputern mit Handys abzurunden und dafür die Entwicklungen von BenQ zu nutzen. Dieses Jahr sollen mindestens 4,5 Mill. Handys abgesetzt werden. Offen ist noch, unter welcher Marke. Kommendes Jahr möchte Bacoc dann bereits sechs Mill. Mobiltelefone verkaufen.

Wie andere Interessenten auch bemüht sich Bacoc um eine Landesbürgschaft in Nordrhein-Westfalen. Dies bestätigte das Wirtschaftsministerium. Insgesamt hätten 15 potenzielle Investoren angefragt. Die Bacoc-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben 100 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 95 Mill. Euro.

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