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07.02.2017

00:18 Uhr

21st Century Fox

Murdoch profitiert von Trump-Berichterstattung

Medienmogul Rupert Murdoch setzt auf Fernsehen. Das rechnete sich im vergangenen Quartal für seine Firma 21st Century Fox: Zu höheren Werbeeinnahmen trägt das Interesse an Nachrichten aus Trumps Lieblingssender bei.

Per Skype ins Weiße Haus zugeschaltet: Trump-Sprecher Sean Spicer antwortet Fox 8-Moderatorin Natalie Herbick während der Pressestunde. AP

Fox News

Per Skype ins Weiße Haus zugeschaltet: Trump-Sprecher Sean Spicer antwortet Fox 8-Moderatorin Natalie Herbick während der Pressestunde.

New YorkDer US-Unterhaltungsriese 21st Century Fox hat den Gewinn zum Jahresende dank sprudelnder Werbeerlöse kräftig ausgebaut. Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember kletterte der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 27 Prozent auf 856 Millionen Dollar (796 Millionen Euro), wie der Konzern von Medienmogul Rupert Murdoch am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Die Fox-Nachrichtensender, die dem neuen Präsidenten Donald Trump nahestehen, profitierten weiter vom hohen Interesse an der Politik-Berichterstattung. Zudem ließen Sportübertragen wie etwa das Baseball-Finale „World Series“ die Werbeeinnahmen steigen.

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Der Kampf ums Weiße Haus hat den amerikanischen TV-Sendern Rekordquoten beschert. Doch dafür haben viele Stationen ihre journalistischen Standards aufgegeben. Mittlerweile regt sich Kritik an der Lust zur Skandalisierung.

Insgesamt legte der Umsatz angetrieben vom Kabel- und Fernsehgeschäft um vier Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar zu. In der Filmsparte um das traditionsreiche Hollywood-Studio 20th Century Fox gingen die Erlöse hingegen leicht zurück.

Der Konzern rechnet damit, die im Dezember angekündigte Milliardenübernahme der restlichen Anteile am britischen Bezahl-TV-Anbieter Sky bis Ende 2017 abschließen zu können. Fox hält bereits 39 Prozent.

Anleger reagierten verhalten auf die Quartalszahlen. Die Fox-Aktie notierte nachbörslich leicht im Minus. Zwar übertraf der Gewinn die Prognosen der Analysten, beim Umsatz waren die Erwartungen aber etwas höher gewesen. Im Jahresvergleich liegt der Aktienkurs allerdings mit rund 25 Prozent im Plus.

Von

dpa

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