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10.01.2017

13:49 Uhr

3,5 Milliarden US-Dollar

Telekom sammelt Geld ein – Aktie fällt

Durch die Ausgabe von Dollar-Anleihen nutzt der Bonner Konzern die günstigen Finanzierungsbedingungen in den USA. Der Aktienkurs gerät unterdessen aufgrund eines Analystenurteils von Goldman Sachs unter Druck.

Das frische Geld fließt in das Unternehmen sowie in die Finanzierung alter Schulden. dpa

Logo der Deutschen Telekom

Das frische Geld fließt in das Unternehmen sowie in die Finanzierung alter Schulden.

FrankfurtDie Deutsche Telekom hat sich eine milliardenschwere Geldspritze am Kapitalmarkt besorgt. Der Konzern begab Dollar-Anleihen im Volumen von 3,5 Milliarden Dollar mit Laufzeiten von drei, fünf und zehn Jahren, um von den aktuell günstigen Finanzierungsbedingungen in Dollar zu profitieren. Das frische Geld fließt in das Unternehmen sowie in die Finanzierung alter Schulden, wie die Telekom in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Eine bestimmte Investition sei damit nicht verbunden. Die Schulden von derzeit 48,5 Milliarden Euro sollen durch die Transaktion nicht steigen. Die Telekom-Aktien fielen am Vormittag um rund zwei Prozent auf 16,08 Euro, auch belastet durch eine Herunterstufung durch Goldman Sachs.

Die Analysten der US-Bank bewerten das Potenzial der Titel nur noch als „neutral“ und strichen sie von ihrer „Pan-Europe Buy“-Liste. Es sei nicht damit zu rechnen, dass sich der Bonner Konzern besser als die Rivalen entwickeln werde.

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Neue Mittel sind bei der Telekom derzeit willkommen. Die amerikanische Tochter T-Mobile US buhlt bei einer Versteigerung seit dem Frühjahr 2016 um neue Funkfrequenzen, die Milliarden kosten dürften. Ende Dezember stellt der Telekom-Vorstand T-Mobile dafür bereits einen Milliarden-Kreditrahmen zur Verfügung. Der US-Ableger ist mittlerweile die Wachstumslokomotive des Konzerns und lockte 2016 zum dritten Jahr in Folge mehr als acht Millionen Kunden. Mit gut 71 Millionen Nutzern überholte die Firma aus dem Bundesstaat Washington bereits den Rivalen Sprint und rangiert nun unter den US-Mobilfunkern auf Platz drei – hinter Verizon und AT&T.

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Von

rtr

Kommentare (1)

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Baron v. Fink

10.01.2017, 18:00 Uhr

Eine deutsche Idee diese europäischen Loser Aktien zu halten und völlig falsch
aber der deutsche Aktionär lebt bekanntlich von der lauen HV-Wurst. Ha Ha Ha

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