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18.03.2006

16:58 Uhr

3500 neue Jobs in Aussicht gestellt

SAP - deutsche Belegschaft unter Druck

Im Standortwettstreit beim Softwarehersteller SAP setzt Konzernchef Henning Kagermann die deutsche Belegschaft unter Druck.

Das Logo auf dem Gebäude Nummer 1 der Firmenzentrale des Software-Konzerns SAP in Walldorf. FOTO: dpa dpa

Das Logo auf dem Gebäude Nummer 1 der Firmenzentrale des Software-Konzerns SAP in Walldorf. FOTO: dpa

HB FRANKFURT. Seinen Worten zufolge droht den hiesigen Mitarbeitern ein Einstellungsstopp, sollten sie mit ihren ausländischen Kollegen nicht mehr mithalten. „Wenn wir nachlassen und hinter die Qualität und Produktivität der anderen Standorte zurückfallen würden, dann würden wir in Deutschland wohl nicht weiter einstellen können“, sagte Kagermann der „WirtschaftsWoche“ laut Vorabbericht vom Samstag. Derzeit sei dies allerdings nicht abzusehen. „Wenn wir in Deutschland weiterhin so einen guten Job machen, wird das auch nicht passieren“, betonte der SAP-Chef.

Europas größter Softwarekonzern hat für dieses Jahr 3500 neue Stellen in Aussicht gestellt, bis zu 700 davon sollen hier zu Lande geschaffen werden. Bei dem Unternehmen wird derzeit eine heftige Diskussion über die Gründung eines Betriebsrats geführt. Der Vorstand hat seinen Widerstand gegen einen solchen Schritt mittlerweile zwar aufgegeben. Zugleich setzt er aber darauf, dass bei der erstmaligen Wahl eines Betriebsrats in der mehr als 30-jährigen Firmengeschichte die Gewerkschaft IG Metall weitgehend außen vor bleibt.

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