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15.09.2016

18:20 Uhr

ABB unter Druck

Großaktionär verlangt gute Argumente gegen Zerschlagung

Das Management des Elektrotechnikkonzerns ABB will eine Ausgliederung der Netzwerktechnik-Sparte verhindern – und handelt sich so Ärger mit mehreren Großaktionären ein.

Der Konzern prüft seit Monaten eine Abspaltung des Geschäfts mit Netzwerktechnik. Nun machen Großaktionäre Druck. Reuters

ABB-Logo

Der Konzern prüft seit Monaten eine Abspaltung des Geschäfts mit Netzwerktechnik. Nun machen Großaktionäre Druck.

StockholmEin dritter ABB -Großaktionär setzt die Spitze des Elektrotechnikkonzerns unter Druck. Nordea Asset Management äußert Zweifel, ob die Netzwerktechniksparte Teil des Schweizer Unternehmens bleiben sollte. „Während sich die Profitabilität zuletzt verbessert hat, ist es immer noch nicht offensichtlich, dass alle Einheiten unter demselben Dach bleiben sollten“, sagte Nordea-Fondsmanager John Hernander zu Reuters.

ABB prüft seit Monaten, ob sich der Konzern von der Sparte trennen soll. Auf dem anstehenden Investorentag vom 4. Oktober soll die Entscheidung verkündet werden. Die bisherigen Signale von ABB deuten eher darauf hin, dass die Netzwerktechnik nicht ausgegliedert wird.

„Wir denken, dass die Beweislast, wieso ABB als Einheit bestehen bleiben sollte, beim Unternehmen liegt“, sagte Hernander. Nordea ist mit einem Anteil von 0,6 Prozent der zehntgrößte ABB-Eigner. Zwei noch größere Aktionäre, Cevian und Artisan, fordern die Abspaltung der Sparte.

ABB: Noch ein Investor will Netzwerktechnik ausgliedern

ABB

Noch ein Investor will Netzwerktechnik ausgliedern

Am 4. Oktober ist Investorentag bei ABB. Dann will der Schweizer Elektrotechnikkonzern mitteilen, ob er sich von seiner Netzwerktechniksparte trennt. Im Vorfeld macht bereits der zweite Großaktionär Druck.

Von

rtr

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