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16.05.2014

12:00 Uhr

Abhörskandal

IT-Firmen dank Snowden transparenter

Die NSA-Affäre hat nicht nur in der Politik große Wellen geschlagen, sondern auch bei IT-Firmen. Große Technologie-Firmen in den USA sind ihren Kunden gegenüber offener, was Regierungsanfragen angeht, zeigt eine Studie.

Danach haben viele IT-Unternehmen im vergangenen Jahr in die Praxis der Datenabfrage von Seiten der US-Regierung mehr Licht gebracht. Facebook, Apple und co. schneiden besonders gut ab. Reuters

Danach haben viele IT-Unternehmen im vergangenen Jahr in die Praxis der Datenabfrage von Seiten der US-Regierung mehr Licht gebracht. Facebook, Apple und co. schneiden besonders gut ab.

New YorkDer NSA-Abhörskandal hat nach Einschätzung der US-Nichtregierungsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) in den USA für mehr Transparenz bei IT-Unternehmen gesorgt. Rund ein Jahr nach den ersten Veröffentlichungen des Whistleblowers Edward Snowden berichteten große Technologie- und Telekom-Firmen in den USA ihren Kunden gegenüber sehr viel detaillierter darüber, welche Daten von der Regierung eingefordert und gesammelt werden, ergab eine Studie der EFF.

Danach haben viele IT-Unternehmen im vergangenen Jahr in die Praxis der Datenabfrage von Seiten der US-Regierung mehr Licht gebracht. Apple, Facebook, Google, Twitter, Yahoo und Microsoft sowie Dropbox schneiden dabei besonders gut ab. Sie erhielten von der EFF in allen Kategorien eine Auszeichnung. So verlangten diese Firmen inzwischen allesamt eine richterliche Anordnung für die Herausgabe von Daten. Außerdem berichteten die Unternehmen ihren Kunden von Behördenanfragen, veröffentlichen Transparenzberichte und setzen sich für die Datenschutzrechte ihrer Nutzer vor Gericht und im US-Kongress ein.

Von

dpa

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